Erlebnislehrpfad geplant
Studenten der HNE wollen Brachland rund um die Königsquelle auffrischen
Artikel vom: 20.01.2012
Das Gelände rund um die Königsquelle in Eberswalde - seit Jahrzehnten liegt es brach. Doch damit soll nun Schluss sein. Sechs Studenten der Eberswalder Hochschule für nachhaltige Entwicklung wollen das Areal in der Brunnenstraße wieder zum Leben erwecken. Das Areal habe seinen besonderen Reiz. Einmal durch die Flora und Faune, so gibt es hier mitten in Eberswalde seltene Buchenhänge, zum anderen hat das Gelände eine lange und wechselnde Geschichte hinter sich. Geplant ist so unter anderem ein Erlebnislehrpfad. „Das soll passieren, indem wir hier einen Naturerlebnispfad einrichten, um die Quelle für alle erlebbar zu machen. Es sind auch Schautafeln geplant, wo Geschichtliches dargestellt werden soll“, erklärt der Student Matthias Hellmann. Die ersten Ideen für die Umgestaltung des Geländes liegen bereits vor. So ist ein Hochsitz geplant, von dem die Besucher über das gesamte Gelände blicken können. Auch einen Seilgarten können sich die Studenten vorstellen. Der Lehrpfad soll dabei alle Altersgruppen ansprechen. Dass die sechs Hochschulstudenten das Projekt aber nicht alleine umsetzen können, wird beim ersten Blick deutlich. Deshalb suchen sie tatkräftige Unterstützung. „Ja das ist auf jeden Fall ein großes Ding, dass wir nicht nur alleine planen und dann in der Schublade verschwinden lassen wollen. Wir würden uns freuen, wenn hier was passiert“, so Hellmann. Zunächst müsste erst mal aufgeräumt werden. Angedacht ist dazu eine Kooperation mit dem „ALNUS e.V.“, der jährlich zum Frühjahrsputz aufruft. Erste Unterstützung gibt es bereits. So hat sich das Wald-Solar- Heim bereit erklärt, dass Projekt zu begleiten. Auch der Grundstückseigentümer Julian Geisel, selbst Mitarbeiter im Forstbotanischen Garten, war sehr schnell vom Projekt der Studenten angetan und sieht das Grundstück als eine Art Versuchsplatz. „Meine Ziele sind es erst einmal, diesen Wald so zu erhalten und zu schützen. Andererseits bin ich natürlich auch Förster und es ist in gewisser Weise ein Spielplatz, um einfach mal Dinge auszuprobieren und Sachen zu machen, die mich immer schon beschäftigt haben“, erzählt Grundstückseigentümer Julian Geisel. In den nächsten Wochen geht es erst mal nur um die Planung der Umgestaltung. Im Frühjahr sollen dann bereits die ersten Maßnahmen, etwa eine große Aufräumaktion, umgesetzt werden. Wer sich daran beteiligen möchte, Erinnerungen oder Fotos zur Geschichte des Areals hat, kann sich direkt an die Studenten wenden. Per E-Mail unter mhellmann@hnee.de.
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