Panke-Park Bernau ... hier ist die Quelle
Artikel vom: 25.03.2010
Entstehen soll ein attraktiver Park mit der „Möglichkeit des Landschaftserlebnisses und mit vielfältigen Spiel-, Sport-, Kultur- und Umweltbildungsangeboten für breite Zielgruppen in Bernau und in der nordöstlichen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg“, heißt es im Konzept. Zielgruppen sollen sind alle Bernauer, das heißt Familien mit Kindern, Singles, Paare, Kleingruppen jeden Alters, Senioren sowie Klinik-Gäste. Aber auch Radtouristen, Wanderer und Ausflugsgäste sollen angesprochen werden. Auf einige Komponenten des Konzeptes soll im Folgenden eingegangen werden. So soll es südlich des Teufelspfuhls einen attraktiven Themenbereich für Kinder und Jugendliche geben. Dazu gehört ein thematisierter Spielplatz. Themen wie zum Beispiel Stadtgründung und Mittelalter, Hussitenstadt u.ä. sind hier favorisiert. Entsprechend der unterschiedlichen Altersgruppen sind unter anderem ein Sandbereich, Kletterelemente, Rutschhügel, Balance-Elemente, Boule-Fläche und Outdoor- Fitness eingeplant. Die Themen Wasserökologie, Panke-Quelle und Gewässerrenaturierung sollen an einer Umweltstation angesprochen werden. Erlebniselemente, sogenannte „Hand-on“, Exponate für Kinder und Schüler sollen zum Lernen durch „Be-Greifen“ an verschiedenen Stationen angeboten werden. Eine großzügig angelegte Liegewiese soll Platz zur Erholung und Entspannung bieten. Daran schließt sich ein Skulpturenpark an. Auf einem Rundweg können die Besucher des Parks den Naturpfad und die vorhandene Vegetation genießen. Blicke auf Gewässer, attraktive Sitzgelegenheiten aus Holz laden zu Naturbeobachtungen ein. In einer weiteren Ausbaustufe ist eine Fläche für Freiluftveranstaltungen geplant. Im Eingangsbereich des Schönfelder Weges kann ein Treffpunkt für Vereine entstehen. Neben dem Panke Park e.V. können hier weitere Vereine Veranstaltungen und Ausstellungen organisieren. Längerfristig ist geplant, eine Ausflugsgastronomie zu etablieren. Hinzu könnten ein Spielgeräteverleih, ein kleiner Shop mit Bernauer Spezialitäten, Natur- und Umweltbücher sowie Angebote für Radtouristen kommen. Selbstverständlich sind sanitäre Einrichtungen und abendliche Beleuchtung eingeplant.
In einer weiteren Stufe können die „nördlichen Flächen im Bereich der vorhandenen Bodenkontamination nach dem Ende der Sanierungsmaßnahmen für weitere Freizeit- und Sportangebote entwickelt werden“, heißt im Konzept.
Nicht zu unterschätzen sind die dafür notwendigen Kosten.
In der ersten Stufe wird von
ca. 3,5 Millionen Euro ausgegangen. 1,85 Millionen Euro kommen für die zweite Stufe hinzu. Für die dritte Stufe liegen noch keine Kostenschätzungen vor. Die Finanzierung muss bei Umsetzung über den städtischen Haushalt unter Hinzuziehung der in Brandenburg zur Verfügung stehenden Fördermittel erfolgen. In der weiteren Planung und Umsetzung beabsichtigt die Stadt Bernau auch weiterhin, die Öffentlichkeit einzubeziehen. In Gesprächen soll die Akzeptanz des künftigen Panke-Parks Bernau erhöht werden.
Mit einem Baubeginn ist frühestens 2011 und eine Fertigstellung der ersten Stufe in 2013 zu rechnen.
Quelle:
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