„Nur Tropfen auf den heißen Stein?“
Auf ein Wort
Artikel vom: 17.02.2012
Täglich erreichen uns Meldungen über notvolle Zustände in vielen Teilen der Welt: Hunger, Krankheit, Sterben, Not und Leid. Schalten wir ab, können wir es nicht mehr hören? Dann verstummt die Stimme, aber die Zustände bleiben und es bleibt die stumme Mahnung in uns, irgend etwas tun zu müssen. Das wir so wenig tun können, ist deprimierend und macht nachdenklich. Andererseits bemühen sich viele Hilfsorganisationen in unserem Land um Möglichkeiten Hilfe in verschiedenen Formen zu leisten. Es gibt eine ganze Palette von Aktionen, an denen sich auch viele Bürger durch Spenden und Mitarbeit beteiligen. Trotzdem ist auch solche Hilfe meist nicht viel mehr als der berühmte Tropfen. Eine, doch ein wenig andere Erfahrung machten die Mitarbeiter der Bibel-Mission Niedernberg, in deren Namen im vergangenen Jahr zur Vorweihnachtszeit in Eberswalde über 300 Päckchen für Kinder in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion gepackt wurden. Die Päckchen waren in der Sammelstelle, in der Evangelisch- Freikirchlichen Gemeinde (Bethelkapelle) in der Goethestraße entgegengenommen. Sie erreichten zum Jahresbeginn sicher ihr Ziel in Weißrußland, Moldavien und in der Ukraine. Vor Ort wurden sie von Christen der dortigen Gemeinden entgegen genommen und zur Verteilung gebracht. Hierbei waren auch einige Mitarbeiter aus Deutschland dabei und konnten die bewegenden Szenen in den Kinderheimen, Tagesstätten,Kindergärten u.s.w. miterleben. 2011 war auch eine Mitarbeiterin aus Eberswalde eine Woche dabei und konnte sehen und erfahren, das hier mehr als ein Tropfen auf die brennenden Bedürfnisse vor Ort weitergereicht wurde. Dies ist auch und besonders den vielen Spendern und Päckchen-Packern aus und um Eberswalde zu verdanken, die keine Mühe und Kosten gescheut haben sich an dieser Aktion zu beteiligen. Der tiefe Dank der Leute der Bibel-Mission, aber besonders der Kinder, deren Geschwister und Eltern vor Ort, sei hier nochmals ganz deutlich betont. Er ist in Worte kaum zu fassen. - So besteht ein Interesse diese Erfahrungen öffentlich zu machen. Daher fi ndet am Samstag, dem 25. Februar 2012 um 16 Uhr in der Bethel-Kapelle Eberswalde Goethestraße 23a ein Lichtbildervortrag mit Erfahrungen aus Moldavien und dem Verlauf der Päckchen-Aktion satt. Es können auch Fragen zur Arbeit der Bibel- Mission Niedernberg allgemein und zur Päckchen- Aktion und deren Fortsetzung mitgebracht und gestellt werden. Dies ist gleichzeitig eine herzliche Einladung. Wir freuen uns über Ihren Besuch.
Es grüßt Sie
Gerhard Sachs
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Eberswalde
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