Alles neu
Neues Jahr - neuer Empfang. Für mich eine neue Erfahrung. Bisher kann ich zwei Veranstaltungen auf meiner Habenseite verbuchen: Eberswalde und Bernau.
Die Waldstadt setzte auf eine spektakuläre Location. Die Werkhalle der Deutschen Bahn war durch angestrahlte Eisenbahnen und Bauteile dafür ein echter Hingucker. Bernau setzte auf mehr Realismus: Die Mehrzweckhalle an der Heinersdorfer Straße wurde zu einem kleinen Festsaal. Die Bühne war hübsch gestaltet mit Tulpen und einem Kerzenständer, doch der Rest wirkte eher karg.
Aber Äußerlichkeiten sind nebensächlich. Inhaltlich nahmen sich beide Veranstaltungen nicht viel. Eberswalders Bürgermeister Friedhelm Boginski hielt eine sehr metaphorische Rede über die Verbundenheit der Stadt mit ortsansässigen Unternehmen und den Bürgern, die in einem Boot sitzen und gegen die stürmische See ankämpfen. Hussitenstädter Hubert Handke und Gudrun Gaethke gaben sich vom Stil her sachlicher, aber wie auch in Eberswalde zeigten sich die Redner sehr positiv, ermutigten die Bürger und bedankten sich bei ihnen.
Darin scheint auch der Sinn der Veranstaltung zu liegen. Bürger, Unternehmen und Vereine einer Stadt zusammen kommen zu lassen, ihnen einen netten Abend zu schenken und so etwas zurück zu geben. Ich denke, das ist in beiden Fällen gelungen.
Wind: S 19 km/h
Feuchtigkeit: 71 %












