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Datum: 26.01.2017
Rubrik: Gesellschaft

Hoppegarten stellt sich den Herausforderungen des Wachstums

Neujahrsempfang der Gemeinde - Hoppegarten wünscht sich engere Zusammenarbeit mit Nachbarkommune Neuenhagen

Hoppegarten (lh). Ein Neujahrsempfang ist in der Regel der Auftakt für ein neues Jahr, an dem man zusammenkommt, das vergangene Jahr resümiert und einen Blick in die Zukunft wagt. In Hoppegarten lud man am
20. Januar 2017 zu diesem offiziellen Anlass ein. Maurice Birnbaum, stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung,  übernahm die offizielle Begrüßung. 2016 – das war für Hoppegarten das Jahr des Brandenburg-Tages. „Wir haben uns hervorragend präsentiert“, so Bürgermeister Karsten Knobbe, was er vor allem auf das Engagement von den fast 2.000 Helfern, Unterstützern und auch Unternehmen zurückführt. Ein Video brachte die Stimmung des Wochenendes zurück, als Hoppegarten Gastgeber für ganz Berlin und Brandenburg war, und kam bei allen Anwesenden gut an. Doch auch im politischen Bereich wurde viel gearbeitet, so wurden entscheidende Weichen für viele Einzelprozesse gestellt. Das größte Projekt wird wohl der Schulneubau in Hönow, das dazugehörige Ausschreibungsverfahren läuft noch bis Ende Januar, der Baubeginn ist für Ende 2017/Anfang 2018 realistisch. An der Lenné-Schule seien die Planungen hingegen nicht so weit. Knobbe rechnet mit einer tragfähigen Entscheidung der Gemeindevertretung im Februar. Im Kita-Bereich ist man jedoch auf eine schnellere Lösung angewiesen. Hoppegarten war eine der einzigen Kommunen in der Region, die keine Warteliste für Kitabetreuungsplätze hatte. In diesem Jahr müssen sich einzelne Eltern bis zum Wechsel des Kitajahres gedulden. Daher soll eine neue Kita mit 100 Betreuungsplätzen in freier Trägerschaft im Ortsteil Dahlwitz-Hoppegarten für Ausgleich sorgen. Das entsprechende Ausschreibungs- und Vergabeverfahren läuft derzeit. Mit dem Kaiserbahnhof und dem Park um das ehemalige Auktionsgebäude sollen zwei Zeugnisse Hoppegartener Geschichte aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden. Im vergangenen Jahr gab es für den Kaiserbahnhof bereits eine Million Euro Fördermittel. Beim Park um das Auktionshaus gibt es viele Ideen – Knobbe verweist auf mögliche Varianten - einen Biergarten, museale Ausstellungen oder ein gemeinsames Projekt mit der polnischen Partnergemeinde. In Kooperation mit den GartenNachbarn bereitet sich auch Hoppegarten auf die „Internationale Gartenausstellung 2017“ vor, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hoppegarten stattfindet. In Hinblick auf den neuen Landesentwicklungsplan zur Hauptstadtregion kommen viele Herausforderungen auf die Region zu. Neuenhagen als Mittelzentrum verfüge über die Rechte und Hoppegarten in vielen Bereichen über die realen Möglichkeiten der Umsetzung. 2006 wurde bereits ein Kooperationsvertrag aufgesetzt, der jedoch nicht realisiert wurde. Hoppegarten will diese Zusammenarbeit nun wiederaufnehmen: „Wir reichen den Neuenhagenerinnen und Neuenhagenern die Hand, zu einer neuen Qualität der Zusammenarbeit der beiden Kommunen“, so Knobbes deutliches Angebot. Ein großer Teil des kommunalen Haushaltes, der Anfang Januar auf den Weg gebracht wurde, besteht aus freiwilligen Leistungen, die die Vereine und Ehrenamtlichen unterstützen. Damit verbunden richtete Karsten Knobbe seinen Dank an alle Vereine sowie die Freiwillige Feuerwehr und die „AG Willkommenskultur“. Dank dieser Bürgerinnen und Bürgern hat sich die Lebenssituation für die derzeit dort lebenden 135 Personen verbessert und stabilisiert. Die Integration der 47 Kinder in Kita und Schule verläuft – wie erwartet – sehr gut. Dies sei, laut Knobbe, gerade in den momentanen politisch unsicheren Zeiten für die Gesellschaft unverzichtbar. Abschließend rief er dazu auf, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen und zur Bundestagswahl zu gehen.



BU: Viele Gäste aus den Hoppegartener Vereinen, Wirtschaft, Politik sowie aus den Nachbarkommunen folgten der Einladung zum Neujahrsempfang.



Foto: lh

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