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Datum: 14.02.2017
Rubrik: Gesellschaft

Berichte vom Ende der Balkanroute

Aiad Hasoon ist wieder zurück

Am Freitag den 27. Januar ist Aiad Hasoon, der 16 jähriger Schüler des Strausberger Theodor Fontane Gymnasiums, zusammen mit seinem Vater und 2 Freunden nach Belgrad aufgebrochen. Dort haben sie sich aktiv für die am alten Bahnhof lebenden Flüchtlinge eingesetzt. Inzwischen sind sie wieder heil aber erschöpft in Deutschland angekommen.



Mit eindrücklichen Bildern schildern sie uns ihre Reise. Bericht: Mit diesen Worten beschreibt Aiad Hasoon seine Eindrücke, zur Situation der Flüchtlinge am alten Hauptbahnhof in Belgrad. Unter den schwierigsten Bedingungen leben hier mehr als 1.000 Menschen, meist Männer zwischen 16 und 40 Jahren aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. Überall in den Bahnhofsgebäuden wurden feuer gemacht um den niedrigen Temperaturen entgegen zu wirken Zusammen mit zwei Freunden und seinem Vater ist der 16 jährige Aiad Hasoon nach Belgrad aufgebrochen. Zu Beginn seiner Winterferien sind sie mit einem Laster und einem Auto, bis zum Rand gefüllt mit Hilfsgütern nach Serbien aufgebrochen. Die Hilfsgüter wurden vor der Grenze in Ungarn an eine Organisation übergeben, die diese dann verteilt. Dann ging es weiter nach Belgrad, hier bekamen sie viel von den Lebensumständen der Flüchtlinge mit. Am Vormittag kochten Aiad und die anderen für die Flüchtlinge, zusammen mit Helfern von Hot Food Idomeni. Danach suchten sie auch das Persönliche Gespräch mit den Flüchtlingen, denn neben Materiellen Gütern fehlt ihnen vor allem eines ... Hoffnung. Wieder in Deutschland, will Aiad nun mehr über dieses Thema berichten, und seine Erlebnisse schildern. Schon zu den nächsten Schulferien möchten Aiad und sein Vater erneut nach Belgrad fahren, denn neben der Hilfe die sie dort leisten konnten, haben sie auch Freundschaften geschlossen.



Bericht: Klaas Martin

Kamera: Klaas Martin / Ajad Hasoon

Schnitt: Klaas Martin

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