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Datum: 15.02.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Heimkino Bernau

Ausstellung zur Umgestaltung der Bernauer Innenstadt in den 70er und 80er Jahren

Aufgrund der großen Nachfrage von interessierten Bürgern ist die erfolgreiche Ausstellung zur Umgestaltung der Bernauer Innenstadt in den 70er und 80er Jahren, nun noch einmal ins Bernauer Kantorhaus zurück gekehrt. Die Exponate und Filme werden letztmalig an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Tuchmacherstraße in Bernau zu sehen sein. Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack auf die Ausstellung zu geben, waren wir für Sie vor Ort.



Zwei Jahre lang erforschten die Berliner Künstlerinnen Janina Janke und Julie Rüter die städtebauliche Geschichte Bernaus und machten sie Ende 2016 in einer Ausstellung zur Umgestaltung der Bernauer Innenstadt in den 1970er und 80er Jahren, für die Bernauer erlebbar. Und weil diese Ausstellung bei den Bürgern so gut ankam, entschied man sich kurzerhand sie für zwei Wochenenden zurück in's Kantorhaus zu holen. Von 1974–1989 wurde die historische Innenstadt großflächig abgerissen und durch eine 2–4 geschossige Plattenbauarchitektur ersetzt. Wie die Menschen im damaligen Bernau diesen Wandel miterlebten, haben die beiden Künstlerinnen anhand von Befragungen dokumentiert. Unterstützt von den Mitarbeitern des Heimatmuseums, mit Hilfe des dort lagernden historischen Fotomaterials und alter Stadtpläne, entstanden schließlich 10 Kurzfilme, die die Umgestaltung anhand persönlicher Geschichten erzählen. Historische Fotos, Pläne und Stadtmodelle runden die Ausstellung ab. Die Wobau Bernau, die Bernauer Stadtmarketing GmbH und das Filmmuseum Babelsberg unterstützten dieses Projekt tatkräftig, dass nicht nur ausschließlich den Bernauer Bürgern vorbehalten bleiben muss, sondern durchaus auch für Nicht Bernauer interessant sein kann. „ Für nicht Bernauer ist diese Ausstellung in sofern interessant, als dass die Bernauer Plattenbauten speziell für Bernau konzipiert wurden, sich insbesondere durch ihre Höhe von den übrigen Bautypen in der ehemaligen DDR unterscheiden, bzw. nicht zu finden sind.“, so der Betreuer der Ausstellung Stephan Schmidt. Die Exponate und Filme werden letztmalig am kommenden Freitag den 17. bis Sonntag, den 19. Februar, jeweils von 14 bis 18 Uhr zu sehen sein.





Bericht/Kamera/Schnitt: Katja Altmann

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