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Datum: 16.02.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Hoppegartener Kulturakteure

Die ehrenamtliche Arbeit der Stolzes

Wenn sie an Hoppegarten denken, fällt ihnen bestimmt als erstes die Rennbahn ein. Lange Zeit gab es auch nicht viel mehr in der Gemeinde östlich von Berlin. Doch seit einigen Jahre hat sich Hoppegarten auch als Kulturstandort etabliert, zu verdanken ist das den Stolzes. In regelmäßigen Abständen wird das Ehepaar nun schon für das ehrenamtliche Engagement geehrt aber um diese Ehrungen geht es ihnen gar nicht. Das Ehepaar Stolze hat die Hoppegartener Kulturlandschaft geprägt. Seit 1992 leben sie im Hoppegartener Ortsteil Hönow und viele Veranstaltungen im Kalender der Gemeinde sind der ehrenamtlichen Arbeit der Stolzes zu verdanken. Neben vielen verschiedenen Ausstellungen organisieren sie auch regelmäßig Lesungen und Filmvorführungen. Während Gabriele Stolze Architektin und Stadtplanerin ist, war Raymund Stolze unter anderem Filmkritiker und hatte eine Studentenbühne, beide sind also dem Kulturellenumfeld nicht fremd. In Hoppegarten wussten sie, sie müssen sich selbst einbringen. Die inzwischen gut besuchte Rathaus Galerie Hoppegarten hat mit einer kleinen Ausstellung von Gabriele Stolzes eigenen Bildern begonnen, sie wollte das Gemeindezentrum ein wenig verschönern. Inzwischen gibt es schon die 17. Ausstellungen in dem Gemeindezentrum in der Lindenallee 14. Das öffentliche Gebäude bringt jedem Besucher, der in Amtsangelegenheiten vorbeischaut die ausgestellte Kunst näher. Auch regionalen Künstlern bietet die Rathaus Galerie eine Plattform, denn diese können ohne Kosten ausstellen. Unterstützt werden die Stolzes von der Gemeinde Hoppegarten, denn immerhin verschönern sie nicht nur das Rathaus, auch die Lesungen locken viele Besucher in den Gemeindesaal. Ein besonderes Erlebnis für Raymund Stolze war da die Lesung des Autors von "111 Gründe den 1. FC Union Berlin zu lieben", mit einigen Besuchern hatten sie aufgrund des Themas schon gerechnet. Eines der neuen Projekte wird eine Miniaturgalerie in Hönow, hier soll auf einer Fläche von 120 cm x 87 cm, in regelmäßigen Abständen "Kunst am Straßenrand" präsentiert werden. Die nächste Ausstellung in der Rathaus Galerie wird Bilder und Plastiken der Künstlerin Angelika Bunke zeigen, die Vernissage ist am 21. Februar um 17 Uhr.

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