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Datum: 16.03.2017

"Stabile Entwicklung und solides Ergebnis"

Die Sparkasse Oder-Spree hat in dieser Woche Bilanz gezogen. 2016 war geprägt von niedrigen Zinsen, einem moderaten Wirtschaftswachstum und geringen Inflationsraten . Besonders die Niedrigzinsphase im Euroraum ist für viele Geldinstitute ein Problem. Die Sparkasse Oder-Spree blickt trotzdem auf ein solides Ergebnis zurück und behauptet ihren Spitzenplatz im Geschäftsgebiet.



Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Oder. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree Veit Kalinke ist mit dem Geschäftsjahr 2016 für sein Institut zufrieden. So betrug die Bilanzsumme 2,7 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 4,4 %. Trotzt dieser Erfolge macht auch der Sparkasse die derzeitige Niedrigzinsphase Sorgen. Auch wenn die Spareinlagen bisher noch die bevorzugte Geldanlage der Kunden sind, setzen viele Kunden auf andere Alternativen und werden dabei von der Sparkasse unterstützt. Weiterhin setzt die Sparkasse auf ihr gut ausgebautes Filialnetz und zahlreiche Selbstbedienungsterminals. Nach Angaben der Sparkasse hat sie das dichteste Servicenetz im Vergleich zu allen Mitbewerbern. Trotzdem werden auch hier die digitalen Vertriebswege weiter ausgebaut. Dabei muss die Sparkasse aber auf betriebswirtschaftliche Maßstäbe Rücksicht nehmen, was dazu führte das beispielsweise in Hangelsberg 2016 eine Geschäftsstelle geschlossen werden musste. Außerdem stellte die Sparkasse ihre Nutzenbilanz für das Jahr 2016 vor. Ein Teil des erwirtschafteten Gewinns bleibt in Form von Spenden- oder Sponsorengeldern in der Region. 2016 waren das 827 000 Euro. Dieses Engagement wird auch 2017 weiter betrieben. So konnte sich die Leiterin des Kleistmuseums in Frankfurt/Oder Hannah Lotte Lund über eine Spende von 1800 Euro für die Neubeschaffung einer gestohlenen Skulptur aus dem Garten des Museums freuen. Bericht/Kamera/Schnitt: Christoph Mann

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