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Datum: 16.03.2017

Rathaus wird für fast zehn Millionen Euro saniert

Große Investitionen in der Stadt Eberswalde im Jahr 2017 / Wichtige Bauvorhaben im Überblick

Eberswalde (vk/ma). Die bauliche Entwicklung der Stadt Eberswalde wird weiter vorangetrieben. Noch im vergangenen Jahr wurde der Haushalt beschlossen und Geld zum Bauen bereitgestellt. Die Stadt Eberswalde hat viel vor. Neben Straßensanierungen werden auch viele neue Wohngebiete entstehen. Auch um Altlasten ist man in diesem Jahr bemüht. Die wichtigsten Bauvorhaben im Überblick: 25 Baugrundstücke werden im Wohngebiet Ostender Höhen entstehen. Der offi zielle Spatenstich besiegelte in der vergangenen Woche den Baubeginn. Für den Bau dieses Wohngebietes bringt die Stadt rund eine Million Euro auf, die sie schließlich durch den Verkauf der Grundstücke wieder einnimmt. Das neue Wohngebiet ist nur eine von zahlreichen Baumaßnahmen und Vorhaben, die die Stadt Eberswalde im Haushaltsjahr 2017/2018 angehen will. Eine weitere Wohngebietsentwicklung ist im Stadtteil Finow geplant. „Hinter dem Karl-Marx-Ring, auf dem ehemaligen Hubschrauber-Landeplatz sollen jetzt schon sechs Wohnparzellen straßenbegleitend entstehen. Hier denken wir im Weiteren darüber nach, ein Wohnangebot für Finow zu schaffen“, erklärt Anne Fellner, die Baudezernentin der Stadt Eberswalde. Der Fokus der Stadt liegt in diesem Jahr besonders auf dem Thema Altlasten. Ein dabei immer wieder auftretendes Gebiet ist die so genannte Märkische Heide nahe der Pappelallee zwischen Eberswalde und Finowfurt. „Auch eine Fläche der ehemaligen sowjetischen Truppen. Auf dem zwölf Hektar großen Gelände stehen 20 Gebäude, die langsam verfallen. Die wollen wir renaturieren, beräumen und der Natur und den Menschen zurückgeben“, so die Baudezernentin. Dafür seien etwa 1,2 Millionen Euro geplant. Des Weiteren ist in diesem Jahr das Gelände der ehemaligen Dachpappenfabrik an der Reihe. Ein Grundstück, das der Stadt gehört und auf dem Altlasten beräumt werden müssen. Im Hochbau schlägt die Sanierung des Rathauses mit fast zehn Millionen Euro zu Buche. Der Verwaltungssitz der Stadt wird komplett saniert und modernisiert. „Wir sind in einem wunderbaren alten Gebäude, eine Perle wie ich fi nde. Aber die alte Dame ist über 110 Jahre alt und braucht ein Facelifting“, sagt Anne Fellner. Im Vordergrund stehe dabei der Arbeits- und Klimaschutz. Auch in die Waldsportanlage in Finow werden mehrere Millionen investiert, um eine moderne Voraussetzungen für den Schulund Vereinssport zu schaffen. Nach den Sommerferien soll mit diesem Bau begonnen werden. Auch das Urwaldhaus im Eberswalder Zoo wird in diesem Jahr energetisch verbessert und instand gesetzt. Ebenso wird die Zoogaststätte auf den Bau des großen Indoor-Spielplatzes vorbereitet. Beim Straßenbau stehen die Baumaschinen auch nicht still. Wie in der letzten Ausgabe dieser Zeitung berichtet, beginnt im April die Sanierung des Verkehrsknotenpunktes rund um die Friedensbrücke. Der Kreuzungsbereich soll vollständig umgebaut werden. Gut 50.000 Euro werden zudem in die Sanierung verschiedener Spielplätze investiert, sowie 200.000 für Geh- und Radwegsanierungen ausgegeben. Auch als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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