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Datum: 14.07.2017

Neue Regenwasserleitung für Finowfurt

850 Meter neue Rohre / Kosten des Projektes steigen auf zwei Millionen Euro

Finowfurt (e.b.). Der Neubau einer rund 850 Meter langen Regenwasserleitung vom Sportplatz bis zum Menningfl ieß im Schorfheider Ortsteil Finowfurt ist abgeschlossen. Damit ist eines der wichtigsten Bauvorhaben der Jahre 2016/2017 in der Gemeinde Schorfheide beendet. Zum Abschluss des rund zwei Millionen Euro teuren Projektes fand am Montag eine feierliche Übergabe mit Bürgermeister Uwe Schoknecht, Ortsvorsteher Wilhelm Westerkamp und Vertretern der an Planung und Bau beteiligten Unternehmen statt. Durch die neuen Rohre, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern haben und dreieinhalb bis fünf Meter tief unter der Erde liegen, soll künftig das Regenwasser aus dem Finowfurter Teil Schöpfurt abfl ießen. Dazu gehören die Siedlung Schöpfurter Ring, die Waldstraße, die Ahornstraße, die Spechthausener Straße, die Straße „Zum Jugendheim“ und die Straße „Am Sportplatz“. Nicht zuletzt erhält auch das Finowfurter Fachmarktzentrum eine Anbindung an die neue Leitung. Mit dem Bau der Regenentwässerung kann nun auch einer möglichen Überfl utung von Straßen bei unwetterartigen Regenfällen vorgebeugt werden.



„Der Starkregen vor einigen Tagen hat uns gezeigt, dass die Wetterlagen immer extremer werden. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass die Bewohner der betroffenen Bereiche und hier besonders im Schöpfurter Ring bei dunklen Regenwolken nun doch etwas entspannter in den Himmel blicken können“, betont Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht.



Seit Juni vergangenen Jahres hat die ausführende Baufi rma Eurovia auf einer Länge von rund 850 Metern über eigens eingerichtete Schächte die Entwässerungsrohre durch das Erdreich gepresst. 690 Meter führten in einem ersten Bauabschnitt durch unbebautes Gelände hinter dem Fachmarktzentrum bis zum Menningfl ieß. Weitere 160 Meter Rohr wurden im Bereich der Straße „Am Sportplatz“ in die Erde gebracht.



Während der erste Bauabschnitt relativ unproblematisch verlief, hatte es der zweite Bauabschnitt in sich. Insgesamt neun Hindernisse in Form von riesigen Findlingen entlang der Straße „Am Sportplatz“ behinderten den Vorstoß der Bohrer. Es mussten Extra-Schachtungen direkt am Fundort vorgenommen werden, um die Steine aus dem Erdreich zu holen.



Die Kosten stiegen aus diesem Grund von bisher im Gemeindehaushalt eingestellten 1,87 Millionen Euro auf rund zwei Millionen Euro. Rund 400.000 Euro werden von der Metro- Gruppe übernommen. Um die Straße „Am Sportplatz“ wieder herzurichten, soll im September 2017 eine neue Fahrbahndecke aufgezogen werden. Anliegerbeiträge entstehen nicht, da es sich um eine Instandsetzung der Straße handelt. Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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