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Datum: 14.07.2017
Rubrik: Sport

Neue Regeln haben sich bewährt

Der Blitz im Gespräch mit den Schiedsrichtern Daniel Beyer und Mike Höhne

Barnim (uk). Am 1. Juli 2016 traten gravierende Regeländerungen im Handball in Kraft. Wie sich die Regeländerungen bisher durchgesetzt haben, darüber sprach Udo Kalms mit den beiden Schiedsrichtern Daniel Beyer und Mike Höhne vom Finowfurter SV. Die beiden Männer sind seit 1990 ein eingespieltes Duo auf dem Parkett. Sie pfeifen im Land Brandenburg und auch in der 3. Bundesliga.



Der Blitz: Welche Regeländerung wurde von den Teams am schnellsten angenommen?



Mike Höhne: Die neuen kompletten Regeln treffen erst ab der 3. Handball-Bundesliga zu.Diesbezüglich können wir, da wir im Landesspielbetrieb so gut wie gar nicht pfeifen, nur ein Feedback über die Bundesliga geben. Dort wurden die neuen Regeln von Anfang an von den Mannschaften konstant umgesetzt und kein Spieler hatte damit Probleme.



Der Blitz: Womit konnten sich die Aktiven überhaupt nicht anfreunden?



Daniel Beyer: Da gab es nichts, was von Saisonanfang 2016 nicht auch umgesetzt wurde. Die Mannschaften waren gleich zu Beginn der neuen Serie gut darauf vorbereitet. Wir als Schiedsrichter haben von den Spielern bis zum heutigem Tag kein negatives Feedback diesbezüglich erhalten.



Der Blitz: Wird der Torwart häufi g als siebenter Feldspieler eingesetzt?



Daniel Beyer: Diese Regeländerung wurde von den Mannschaften sehr gut angenommen. Der Trainer kann jetzt taktische Maßnahmen einleiten wie zum Beispiel das Überzahlspiel. Das sieht man jetzt auch häufi g bei Bundesligaspielen im Fernsehen. Das negative an dieser Regelung ist, das einige wenige Mannschaften es nicht umsetzen können und die gegnerischen Teams dadurch zu einfachen Toren kommen, weil der schnelle Wechsel mit dem Torwart nicht klappt. Das ist natürlich für die Zuschauer sehr unattraktiv.



Der Blitz: Welche Änderungen haben aus Sicht der Unparteiischen den Handball attraktiver gemacht?



Mike Höhne: Das verletzungsbedingte Timeout. Wenn ein Spieler eine Verletzung während der Partie anzeigt und der Arzt oder Physiotherapeut auf die Spielfl äche kommt, dann muss der betreffende Akteur für drei Angriffe vom Feld. Damit ist ein vortäuschen einer Verletzung um Zeit zu schinden oder ein Angriff zu unterbrechen unterbunden. Dadurch ist der Spielfl uss gegeben. Attraktiver wurde das Handballspiel auch durch die 30 Sekunden-Regelung vor Ende der Spielzeit. Jetzt hat ein taktisches Foul, egal wo es stattfi ndet, immer einen Strafwurf zur Folge.

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