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Datum: 10.08.2017

Thermalbad mit Sauna und Brückenabriss

Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Bad Freienwalde: Lars Günther, AfD

Bad Freienwalde (ma). Bis zur Wahl der hauptamtlichen Bürgermeister in Bad Freienwalde und Wriezen am 24. September 2017 wird „Der Blitz“ wöchentlich einen Bewerber beziehungsweise eine Bewerberin um das Amt zu Wort kommen lassen. Die Reihenfolge erfolgt alphabetisch sortiert nach den Nachnamen und im Wechsel zwischen den beiden Städten. Alle Kandidaten bekommen vier gleiche Fragen gestellt und können sich in Kurzform zu ihrem Programm äußern. Inwiefern diese Vorstellungen realistisch oder finanzierbar sind, sollen die Bürger mit ihnen auf deren Wahlkampfveranstaltungen klären. Die Antworten geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Den Anfang macht Lars Günther, der sich mit Unterstützung der AfD um das Bürgermeisteramt in Bad Freienwalde bewirbt. Lars Günther wurde 1976 geboren, ist Immobilienkaufmann und wohnt in Bad Freienwalde.



1. Eine Bürgermeister-Legislatur dauert acht Jahre. Wie sieht Bad Freienwalde in acht Jahren aus? In acht Jahren ist die Gemeinde auf dem Weg, sich zu einer Kurstadt mit Alleinstellungsmerkmal zu mausern. Die Solequelle speist ein Thermalbad mit Saunalandschaft und es gibt noch mehr Wellnessangebote, die Tages- und Wochenendtouristen in die Gegend ziehen und Urlauber. Es gibt zusätzlich alternativmedizinische Kurangebote, ein Seminarzentrum entsteht. Ein Mutter-Kind- Kurheim ist in Planung. Es gibt einen Rückzug/Zuzug aus den chaotischen engen Großstädten. Das Motto ist: Dort wohnen, wo andere Urlaub machen. – Die Stadt stellt günstige Zimmer beziehungsweise Ferienwohnungen für den touristischen Betrieb bereit und attraktiver barrierefreier Wohnraum für den Zuzug von Senioren aus dem eigenen Bestand entsteht; – Jungen Familien wird mit vergünstigten kommunalen Wohnungen das Bleiben und Leben in der Region ermöglicht; – Gezielte Werbemaßnahmen machen unsere bestehenden und neuen Angebote mit seinen historischen Kulturdenkmälern und schönem Umland besser bekannt. Investoren werden aufmerksam und investieren in der Region.



2. In Bad Freienwalde ist die Bürgerschaft offensichtlich in zwei Lager gespalten. Der Riss spaltet nicht nur Brückenbefürworter und -gegner sondern auch die Generationen. Wie soll der Riss gekittet werden? Der Abriss ist ja schon beschlossene Sache, daran müssen wir uns halten, da sonst auch der Kurstadtstatus bedroht wäre. Die ursprüngliche Funktion als Panzerbrücke ist obsolet geworden. Das Geld, das immer wieder in die Sanierung der Brücke gesteckt werden müsste, lässt sich besser anlegen. Da sollten wir alle an einem Strang ziehen und rational rangehen. Ich appelliere an alle Heimatliebenden aufeinander zuzugehen. Wir haben genug Themen großer Tragweite.



3. Welche Perspektive haben die Ortsteile? Die Gemeinde hat nur dann eine sichere Zukunft, wenn die Oderdämme vor Hochwasser, also vor den Bibern, geschützt werden. Denken Sie an die Hochwasser von 1997 und 2010. Damit ist nicht zu spaßen, bei aller Naturliebe. Die AfD wird sich verstärkt für unsere Kulturlandschaft und die Sicherheit der betroffenen Bürger einsetzen und geeignete Sicherheitskonzepte erarbeiten. Alle Ortsteile sind wichtige Bestandteile der Gemeinde, es geht um allgemeine Mitbestimmung und um ein Gedeihen der gesamten Region.



4. Was sehen Sie als vorrangigstes Ziel an? Unsere Heimat muss vor der verfehlten Migrationspolitik geschützt werden, nur so kann die Zukunftsfähigkeit erhalten bleiben und die kurz beschriebenen Konzepte für eine attraktive Kurstadt und ein friedliches Leben für die Region gewährleistet werden. Einen unkontrollierten Zuzug von nicht Integrierbaren, zumeist Muslime, lehne ich strikt ab. Dieser Zuzug wird durch die regierenden Altparteien weiter gefördert. Der soziale Frieden im nahen Eberswalde zum Beispiel ist durch falsche Migrationspolitik bedroht. Das gilt es für Bad Freienwalde zu vermeiden. Dabei zählt jede einzelne Wählerstimme – Nichtwähler hergehört! „Hol Dir dein Land zurück“!

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