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Datum: 15.09.2017
Rubrik: Sport

Auf Tuchfühlung beim FCS – Große Saisoneröffnung motivierte Spieler

Meet and Greet bietet Gelegenheit zum Kennenlernen und Austauschen in lockerer Runde – Reimann-Truppe siegt auch im zweiten Saisonspiel


Strausberg (e.b./ml/sd). Als im vergangenen Jahr die neue Tradition einer gemeinsamen Saisoneröffnung aller Teams des FC Strausberg (FCS) gestartet wurde, holperte es noch ein wenig bei der Umsetzung. Das war vor wenigen Tagen nun aber anders, als sich die Energie-Arena mehr und mehr mit FCS-Nachwuchsfußballern samt Anhang füllte. Jedes Team fertigte aktuelle Mannschaftsfotos an, die Trainingseinheiten wurden kurzerhand in die Arena verlegt und um 18 Uhr wurde das große Vereinsfoto auf dem Rasen geschossen.


Da waren auch schon die Männer aus dem Oberligakader angekommen, die sich in der Folge – motiviert von den Eindrücken des Nachwuchses – auf ihr Spiel gegen den Malchower SV 90 vorbereiteten. Doch vor dem Anpfiff der Partie wurde zum Meet and Greet eingeladen. Eine Gelegenheit, Sponsoren, Unterstützer, Trainer, Betreuer, Vorstand und Spieler des Vereins besser kennenzulernen. Mit einer kleinen Präsentation stellte der zweite Vorsitzende Matthias Luttmer Präsidium, Vorstand, den erweiterten Vorstand und den Wirtschaftsbeirat vor, bevor es um den Aufbau des Vereins ging.


Zu den größten Erfolgen des vergangenen Jahres zählten ohne Zweifel der Klassenerhalt der ersten Männermannschaft in der Oberliga und die Austragung des Halbfinals im AOK-Landespokal auf der heimsichen Sportanlage. Wie gut auch die Nachwuchsarbeit laufe, zeige die Teilnahme der E1-Junioren an der Landesmeisterschaft (sechster Platz) und der Vizemeistertitel Ostbrandenburg der F1-Junioren. Bei der Analyse konnten viele Vorhaben als erledigt abgehakt werden, während andere „Baustellen" auch in der neuen Saison bearbeitet werden müssten. Konkret geht es dabei um die Sportanlagen in der EnergieArena und die Klärung von Trainingsfragen im Sport- und Erholungspark. Doch dank der Unterstützung seitens der Strausberger Stadtverwaltung zeigten sich die Vorstandsmitglieder zuversichtlich. Zudem könne man auf derzeit 28 Sponsoren bauen, die teils schon seit Jahren dabei sind, während unlängst zwei neue begrüßt werden konnten. Eine Besonderheit dabei sei, dass alle Unterstützer fest mit der Stadt verwurzelt seien.


Abschließender Höhepunkt war das Spiel gegen die Malchower Gäste. Trainer Christof Reimann hatte die Qual der Wahl bei der Aufstellung, denn bis auf Torjäger Martin Kemter waren alle fit. Und seine Mannschaft setzte von Beginn an die Vorgaben um. Wieder war es die linke Angriffsseite, über die der Erfolg kam. Der starke Kapitän Gordan Griebsch, im vergangenen Spiel noch Vorlagengeber, netzte in der neunten Minute beherzt ein.


Strausberg hielt das 1:0 bis in die Pause und als kurz nach Wiederanpfiff Tino Istvanic zum 2:0 traf (48. Minute), sah alles nach einem klaren Sieg aus. Doch Malchow kam kurz darauf ins Spiel zurück, als N´Diaye bereits zwei Minuten später den 2:1-Anschlusstreffer erzielte (50. Minute). Wiederum nur zwei Minuten später war aber Felix Angerhöfer zur Stelle, der den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte – 3:1 (52. Minute). Und weil irgendwie gerade jeder Angriff zum Erfolg zu führen schien, war es Grotkopp, der in der 54. Minute für Malchow zum 3:2 traf. Dass dies auch das Endergebnis war, lag vor allem an einer geschlossenen Defensivleistung der Strausberger Mannschaft.


Damit stehen nach zwei Ligaspielen sechs Punkte auf der Habenseite, so dass man von einem gelungenen Saisonstart sprechen darf. Nun erwartet der FCS die Mannschaft von Victoria Seelow zum MOL-Derby. Der Saisonstart der Kreisstädter war bislang bei zwei Niederlagen und einem Sieg durchwachsen und man wird den freien Spieltag sicherlich genutzt haben, um sich optimal auf den FCS vorzubereiten. Wie immer wird ein heißer Kampf erwartet.



BU: Bereits zum zweiten Mal luden die Mitglieder des FC Strausberg mit dem Saisonauftakt zum Meet and Greet in die EnergieArena ein. Doch bevor die einzelnen Teams im Training ihre Fertigkeiten demonstrierten, ging es für Spieler, Trainer und Betreuer zum großen Gruppenfoto.     Foto: FCS/Matthias Luttmer


 



 


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