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Datum: 17.10.2017
Rubrik: Gesellschaft

Renaturierung der Panke

In Zukunft Hochwassergeschützt

Der diesjährige Sommer meinte es nicht sehr gut mit uns. Es gab kaum durchgehend warme Tage und es hat viel geregnet. Bis auf unsere Stimmung macht uns das allerdings wenig aus. Die Natur hat damit schon etwas mehr zu kämpfen, so auch die Panke in Bernau. Diese tritt immer öfter über die Ufer. Nun wird gehandelt. Wie und was dagegen getan wird, sehen Sie im folgenden Beitrag.




Bernau wächst und das in einem enormen Tempo. Damit verbunden sind viele Neubauten und Straßensanierungen. Für die 27 Kilometer lange Panke stellt das ein Problem dar. Denn die meisten Regenwasserleitungen münden in ihr. Die Folgen: Die Panke tritt vermehrt über die Ufer. Es muss eine Lösung her. Diese gibt es auch schon und wird bereits seit 2016 umgesetzt. Eine Renaturierung der Panke. In Zepernick starte man das Projekt. Nun ein Jahr später beginnt man damit auch in Bernau. Hier, in der Nähe der Bahnhofspassage, werden die Gewässerränder auf einer Breite von 20 bis 30 Metern so weit abgeflacht, dass die Panke bei höheren Abflüssen über die Ufer schreiten kann. Doch nicht nur wegen der Hochwassergefahr wurde es Zeit nach einer Lösung für die Panke zu suchen.


Die Bauarbeiten sind im vollen Gange. Rohre werden freigelegt, tausende Kubikmeter Erde werden umgeschüttet, das alles um auch für Fische und Tiere einen besseren Lebensraum zu schaffen. Aber auch der Mensch soll von der Renaturierung profitieren.


Fertiggestellt werden die eigentlichen Bauarbeiten laut Andreas Krone wahrscheinlich schon nächste Woche. Dann überlässt man der Natur den Rest. Auch wurde das Bett der Panke extra breit angelegt, um dem Gewässer Spiel zu lassen, sich selbst den Verlauf zu suchen. Wohl, so nach Schätzungen Krones, soll in ca. einem Jahr nur noch wenig von den Bauarbeiten zu sehen sein, denn dann wird die Natur einen Großteil selbst begrünt haben.






Bericht/Kamera/Schnitt: Sebastian Gößl

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