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Datum: 10.11.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Das Schönste malerisch festgehalten

Hartmut Moreike stellt farbintensive Landschaftsbilder und Akte im Ahrensfelder Rathaus aus

Ahrensfelde (th/fw). Das Rathaus Ahrensfelde ist nicht nur Anlaufpunkt für Bürger, um Amtsgänge zu erledigen. In dem Verwaltungsgebäude wird seit längerer Zeit auch Raum für Kunst geschaffen. Es gibt immer wieder regionale Künstler, die ihre Werke dort auf zwei Ebenen präsentieren können. Seit vergangener Woche Donnerstag wird diese Gelegenheit von Hartmut Moreike genutzt. Er war erst kürzlich bei einer ähnlichen Veranstaltung in dem Rathaus. Dabei ging es allerdings um die Ausstellung seiner Schützlinge vom Docemus- Campus in Blumberg. Dort leitet Moreike die Kunst-AG. Nun ging es aber um sein eigenes Schaffen und er stellt eine breite Bandbreite davon zur Schau. Zu sehen sind farbenkräftige Landschaftsbilder in Öl, Werke aus seinem Barnim- Zyklus, der inzwischen 80 Bilder umfasst und Akte. „Ich male gern das Schönste. Das sind für mich die Natur und der Mensch – und die schönsten Menschen sind die Frauen.“ Seine Abbildungen zeichnen sich durch eine kräftige Farbgebung aus. So sehr sogar, dass er sich stellenweise weg vom abbildenden Realismus hin zum verfremdenden Impressionismus bewegt. Für den Ahrensfelder ist der Kunststil zwar sehr interessant, aber er selbst siedelt sich zwischen Realismus und Impressionismus an. „Das liegt mir am meisten“, sagt er und beim kunstinteressierten Publikum scheint diese Art des Malens gut anzukommen, denn sie wird nicht nur angeschaut, sondern gern auch gekauft. Vom Erlös beschafft sich der Freizeit-Maler unter anderem neue Materialien für sein Hobby. Kunst und Literatur haben im Leben von Hartmut Moreike schon immer eine wichtige Rolle gespielt. So befasste er sich in seinem zweiten Studium vor allem mit russischer Kunst und Kultur. Darum ging es auch in seiner Diplomarbeit. In einer von ihm geschriebenen Trilogie ging es um den bekannten realistischen Maler Ilja Repin. Hauptberufl ich verdingt er sich als Schriftsteller. „Meine Seele brennt für die Literatur“, gibt er zu. Die Malerei ist für ihn aber ein willkommener Ausgleich, wenn er die Nase vom Computer voll hat. Falls er auch der Malerei überdrüssig wird und sich nicht wieder vor den PC hocken will, kümmert er sich um den Garten.

Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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