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Datum: 13.11.2017

3. Unternehmerempfang der Gemeinde Wandlitz

Rund um die Gesundheit und Pflege

Bereits zum dritten Mal fand letzte Woche der Unternehmerempfang der Gemeinde Wandlitz statt. Zu dem Empfang, der sich diesmal mit dem Thema Gesundheit und Pflege befasste, hat die Bürgermeisterin der Gemeinde Wandlitz Dr. Jana Radant ortsansässige Vertreter des Gesundheitssektors ins Barnim Panorama eingeladen. Ihrer Einladung sind zahlreiche Anbieter von medizinischen Dienstleistungen in der Gemeinde gefolgt. So konnte sie Ärzte, Logopäden, Ergotherapeuten, Apotheker und Betreiber von Betreuungseinrichtungen, um nur einige zu nennen, auf ihrem Empfang begrüßen. Nach einer kurzen musikalischen Einlage der Jugendband „Die Halbstarken“, die hier in abgespeckter Form mit Adrian Gries als Sänger und dem Bandleader Thomas Hein den Tim-Bendzko-Titel „Nur noch kurz die Welt Retten“ zum Besten gegeben haben, konnte dann auch der offizielle Teil der Veranstaltung beginnen. In ihrer Eröffnungsrede bedankte sich Jana Radant bei den Gästen für ihren tätigen Einsatz in der Gemeinde für die Bürgerinnen und Bürger. Sie warf aber auch die Frage in den Raum, wie der Bedarf an gesundheitlicher Versorgung in Zukunft gedeckt werden kann. Die Gesellschaft werde immer älter und bereits heute sei jeder fünfte Wandlitzer älter als 65. Dabei herrsche bereits Fachkräftemangel im Gesundheitssektor und die Gemeinde kann nur relativ wenig Einfluss auf die gesundheitliche Betreuung nehmen. Denn nach wie vor bestimme ausschließlich die Kassenärztliche Vereinigung, ob und welche Ärzte sich in Wandlitz ansiedeln können. Nichts desto trotz ist Wandlitz was die gesundheitliche Versorgung angeht derzeit gut aufgestellt. Nach ihrer Rede bat die Bürgermeisterin die Gäste in den Filmraum des Barnim Panoramas. Dort stellte Katrin Falk vom Institut für Gerontologische Forschung ihre Ergebnisse einer, von der Gemeinde Wandlitz in Auftrag gegebenen, Studie über den künftigen Pflegebedarf in der Gemeinde vor. Anschließend referierte Kathrin Kambor von der Fachstelle „Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg“ über Ideen und Möglichkeiten von alltagsunterstützenden Angeboten. Abgerundet wurde der Empfang mit der Einladung zu einem kleinen Imbiss und der damit verbundenen Möglichkeit sich auszutauschen. Denn wie Bürgermeisterin Jana Radant in ihrer Rede schon erwähnte, spielt die Vernetzung der Akteure in kaum einer Branche eine so zentrale Rolle wie in der Gesundheitsbranche.




Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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