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Datum: 06.12.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Erste Eberswalder „Lange Nacht der Jugend“

Feuerwehr sorgt für den Heimweg

Eberswalde (lo). Schon heute ist sie am Veranstaltungsort nicht zu übersehen: die grellbunte Außengestaltung der Illustratorin Kitty Kahane weist auf die erste „Lange Nacht der Jugend“ hin, die am Mittwoch, dem 6. Dezember ab 17 Uhr im Bürgerbildungszentrum „Amadeu Antonio“ in der Puschkinstraße 13 stattfinden wird.



„Die Freiheit der Religion“ ist ein Workshop, der als „basis for peace an love in nonviolance ways“ angeboten wird. Dem schließt sich ein HipHop- Workshop auf offener Bühne in der Bibliothek an, der sich gegen Rassismus richtet - als Angeboten zur Solidarität mit Sinti und Roma. In weiteren Workshops wird es um Migration als Chance, um Musik und Texte gegen Rassismus und um ein Comic über Amadeu Antonio gehen. Dabei steht noch nicht fest, wie dieses Comic aussehen und welche Geschichte es erzählen soll - das wird erst der Workshop erarbeiten. Eine Anmeldung zu diesen Workshops ist notwendig und kann über die eMail-Adresse jugend@buergerstiftung- barnim-uckermark. de oder telefonisch sowie per Whatsapp über (0163) 44 54 711 erfolgen.



Eine große Diskussionsrunde unter dem Motto „Was brauchen Kinder in Eberswalde - und wie bekommen sie es“ setzt den Abend fort.



Um 20 Uhr beginnt dann ein Konzert mit Mal Élevé von Irie Révoltés, danach geht es weiter mit DJ Six Six Seven.



Zur selben Zeit wird auch für den großen Hunger zwischendurch gesorgt, wenn Speisen aus Somalia, Tschechien, Syrien, Rumänien und dem Tschad aufgetischt sind. Gekocht haben sie Migrantinnen aus diesen Ländern.



Wenn die „Lange Nacht“ gegen 22 Uhr zu Ende ist, sorgen die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt mit Sammelfahrten für die Heimfahrt der Nicht-Volljährigen.



Der 6. Dezember ist der Todestag Amadeu Antonios. Daher beginnt der Tag nicht erst um 17 Uhr im nach ihm benannten Bürgerbildungszentrum, sondern mit eineem traditionellen Gedenken: vor 27 Jahren ist der Angolaner von Eberswalder Skins. Los geht es an der Gedenktafel in der Eberswalder Straße 24a. Kerzen und Blumen sollten mitgebracht werden, wünschen sich die Veranstalter, die Stadt Eberswalde mit der Initiative „Schwarze Menschen in Deutschland“, dem Afrikanischen Kulturverein „Palanca“, die Barnimer Kampagne „Light me Amadeus“ und der Koordinierungsstelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit.

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