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Datum: 09.05.2018
Rubrik: Sport

Nach holprigem Start in die Spur gefunden

Die Handballfrauen des Finowfurter SV landeten in der Verbandsliga auf dem vierten Platz

Eberswalde (e.b.). Die Handball- Frauen des Finowfurter SV beendeten die Saison 2017/2018 in der Verbandsliga Nord mit einem vierten Tabellenplatz. Über die abgelaufene Spielzeit und einen Ausblick auf die Serie 2018/2019 sprach Udo Kalms mit der Vereinsvorsitzenden des Finowfurter SV, Annett Hanke.


Wie stufen Sie als Aktive im Verbandsligateam und Vereinsvorsitzende den vierten Platz der Frauenmannschaft in dieser Saison ein?


Zu Beginn der Saison sah es für uns nicht so gut aus. Einige Spiele wurden unnötigerweise verloren und die Mannschaft war verunsichert. Dass wir zum Ende der Saison noch auf dem 4. Platz landen, ist daher umso erfreulicher und muss der Mannschaft hoch angerechnet werden.


Welchen Anteil hat der Trainer Dirk Menzel an dem guten Abschneiden der Mannschaft?


Trainer Dirk Menzel hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und es geschafft, den Spielerinnen wieder Sicherheit zu geben und sie zu motivieren. Damit kam der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, der Kampfgeist und der Siegeswillen zurück. Mit diesem entsprechenden Selbstbewusstsein wurden dann auch knappere Spiele gewonnen. Wir sind sehr froh, dass Dirk Menzel sich der Herausforderung gestellt hat und auch künftig auf der Trainerbank sitzen wird.


Das Frauenteam des Finowfurter SV spielt als einziges Mannschaft schon jahrelang in der Verbandsliga. Wie schaffen Sie das?


Wichtig ist, dass alle an einem Strang ziehen und entsprechende Leistungen bringen wollen. Aber natürlich müssen auch ausreichend Spielerinnen zur Verfügung stehen. Hier haben wir in den vergangen Jahren immer Glück gehabt, dass wir Abgänge wegen Ausbildung oder Studium gut kompensieren konnten. Die Spielerinnen aus der Jugend werden frühzeitig eingebaut und freuen sich auf den Einsatz im Frauenteam. Die Stimmung innerhalb des Teams ist gut, so dass es Spaß macht, Teil dieser Mannschaft zu sein.


Im Männerbereich des Vereins gibt es Nachwuchssorgen, im Frauenbereich dagegen nicht. Wie können Sie das erklären?


Bei den Minis und in der FJugend haben wir einige Jungen, da hier noch in gemischten Mannschaften gespielt wird. Leider ist es uns bisher nicht gelungen, daraus reine Jungenmannschaften zu bilden. Einerseits fehlt dafür jemand, der sich dieser Herausforderung stellt und andererseits ist die Konkurrenz Fußball im Ort doch sehr hoch und vielleicht für Kinder auch einfacher zu erlernen. Bei den Mädchen ist es für uns einfacher. Hier sind persönliche Aspekte oft ausschlaggebend für das Engagement der Trainer und Übungsleiterinnen. Etliche Spielerinnen der Frauenmannschaft unterstützen die Jugendteams und sorgen damit quasi für Nachwuchs des Frauenteams. Die Mädchen sind mit Leidenschaft dabei und haben eine gute Perspektive.


Gibt es schon ein Saisonziel 2018/2019?


Es ist noch nicht ganz klar, wie die Mannschaftsstruktur in der kommenden Saison aussehen wird. Es wird wahrscheinlich einige Abgänge geben, aber auch einige Rückkehrer. Auch planen wir eine A-Jungend im Landesspielbetrieb, dort müssen wir aber die Entscheidung des Handballverbandes abwarten. Dennoch möchte die Frauenmannschaft um die Aufstiegsplätze mitspielen, hier liegt die oberste Priorität.


Wurde schon einmal über die Möglichkeit eines Aufstiegs in die Brandenburgliga nachgedacht?


(lacht) Über den Aufstieg in die Brandenburgliga wurde natürlich nachgedacht. Bereits vor Jahren war dies ein Thema. Bietet sich zum Ende der kommenden Saison die Chance zum Aufstieg, werden wir diese auch nutzen, wenn alles andere passt.

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