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Datum: 27.10.2017
Rubrik: Vereinsleben

“Du dusslige Kuh!“

Alfred Tetzlaff schimpft nun auch im Barnim

Joachimsthal (lo). Wenn das nicht ganz besonders liebenswert klingt: „Du dusslige Kuh!“ Das ist vielleicht der meistgehörte Satz, den Alfred seiner Frau Else entgegenschleudert, zumindest in der Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“ des Westdeutschen Rundfunks aus den Jahren 1973 bis 1976, die noch heute Kultstatus hat.



Am Samstag, dem 4. November um 20 Uhr gastieren die Uckermärkischen Bühnen Schwedt mit der Episode „Die Bombe“, im „Heidekrug“ Joachimsthal. Der Eintritt beträgt 10 Euro.



Else ist in Alfred‘s Augen mal wieder eine dusslige Kuh: schließlich hat sie ein Paket für die Nachbarn angenommen. Als er den Namen des Empfängers liest,ist Alfred schockiert: es handelt sich um „M. Ahmed Ben Jussuf“, einen Araber, der noch dazu bei der verhassten Frau Suhrbier wohnt! Man weiß doch, was sich diese Orientalen gegenseitig in Paketen schicken., meint er. Für Alfred ist sofort klar: In dem Paket ist eine Bombe! Erst wirft er es aus dem Fenster, dann ruft er die Polizei, die sich jedoch weigert, das zu öffnen. Als Ahmed es schließlich abholt, stellt sich heraus, dass es sich bloß um ein Spielzeug handelt. Am Schluss kommt es trotzdem zu einer gewaltigen Explosion.



„Ein Herz und eine Seele“ war die erste deutsche Fernsehserie, die sich mit aktuell-politischen Ereignissen auseinandergesetzt hat. Nach anfänglicher Kritik erfreute sich das Format schnell großer Beliebtheit. Die Resonanz auf die Serie war allerdings gespalten: Der Großteil der Zuschauer erkannte die Satire auf den spießigen Kleinbürger Alfred, was auch der Intention der Produktion entsprach. Einige verkannten jedoch die Ironie und fühlten sich durch Alfred in ihrer reaktionären Sichtweise zu Ausländern, Arbeitsmarkt und Parteienlandschaft bestärkt und hielten hoch, dass Alfred all das sage, was sonst keiner auszusprechen wage. Parallelen zum Heute sind also durchaus mehr als gegeben.

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