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Datum: 06.12.2017

Auflagen vollständig erfüllt

Templin behält Heilbad-Status, Bad Freienwalde kämpft weiter darum

Templin (ma). Nicht nur die Kurstadt Bad Freienwalde hat mit Aufl agen des Landesfachbeirates für Kurorte und Erholungsorte zu kämpfen, auch die Stadt Templin hatte das. Das Prädikat Thermalsoleheilbad hatte die Stadt erstmals im Jahr 2000 verliehen bekommen. Nach der routinemäßigen Wiederholungsprüfung zehn Jahre später hat das Gesundheitsministerium auf Empfehlung des Landesfachbeirates für Kurorte und Erholungsorte der Kommune aber Aufl agen erteilt, die Templin dank umfangreicher Maßnahmen jetzt vollständig erfüllt hat. Damit darf Templin das Prädikat als Kurort im Namen weiter führen. Der Landesfachbeirat hatte am 28. September 2017 bei einem Besuch vor Ort die Erfüllung der 2010 ausgesprochenen Aufl agen – unter anderem zur Verkehrsberuhigung und Umweltentlastung sowie zum Erhalt der klimatischen, bioklimatischen und lufthygienischen Bedingungen für ein Thermalsoleheilbad – abschließend überprüft und ein positives Fazit gezogen. Eine Anerkennung als Heilbad ist das höchste Prädikat, das nach dem Kurortegesetz vergeben werden kann. Es ist ein Gütesiegel, das strengen Kriterien unterliegt. Bad Freienwalde kämpft unterdes weiter um die Erfüllung der Aufl agen zum Erhalt des Heilbadprädikats als Moorheilbad. Ein wichtiger Schritt dorthin, ist die in dieser Woche in die Wege geleitete Neuregelung der Ortsdurchfahrt. Die Schaffung von geeigneten Beherbergungsangeboten, sprich einem adäquaten Hotel, gestaltet sich derzeit allerdings noch als schwierig. In Brandenburg gibt es acht staatlich anerkannte Kurorte und Heilbäder: das Thermalsoleheilbad Bad Belzig, das Moorheilbad Bad Freienwalde, das Moorheilbad Bad Liebenwerda, das Thermalsole- und Moorheilbad Bad Saarow, das Thermalsole- und Moorheilbad Bad Wilsnack, Brandenburgs einziger Kneipp-Kurort Buckow, Burg im Spreewald – ein Ort mit Heilquellenkurbetrieb sowie das Thermalsoleheilbad Templin.

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