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Datum: 06.12.2017
Rubrik: Vereinsleben

Bierbrauerei in Börnicke in greifbarer Nähe

Bernauer Braugenossenschaft informierte auf Mitgliederversammlung über den Stand der Dinge

Bernau (jm). Die 2016 gegründete Bernauer Braugenossenschaft ist eine Gruppe von begeisterten, interessierten Bürgern, die die Tradition der Braukunst in Bernau wiederbeleben wollen, denn die Stadt hat eine lange Bierbrautradition. Im mittelalterlichen Bernau gab es im Jahre 1560 bei 310 Häusern bereits 146 Braustellen. Heute wird in Bernau kein Bier mehr gebraut, aber das soll sich dank der Bernauer Braugenossen bald ändern. Auf ihrer zweiten Mitgliedervollversammlung, die kürzlich im Bernauer Ofenhaus durchgeführt wurde, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Torsten Rexin und der Vorstandsvorsitzende Frank Dietrich nun den zahlreich erschienenen Mitgliedern über die gemachten Fortschritte Rechenschaft abgelegt. So haben sie auf einen Finanzierungsvorschlag ihrer Hausbank gewartet, der Voraussetzung für eine Förderung der Investitions- und Landesbank war, um Fördermittel zu beantragen. „Wir hoffen natürlich auf so viel Förderung wie möglich, weil es die Sache für uns einfacher macht“, so Dietrich. Wenn die Förderung im Sinne der Genossenschaft beschieden wurde, kann die Bestellung der Brauhausanlage ausgelöst werden. Mit der Stadt und dem Bauamt sei der Vorstand bereits in Gesprächen, die Vorplanungen laufen und Ausschreibungen werden vorbereitet. „Wir wollen so schnell wie möglich die Brauanlage fertig haben, so dass das Bier endlich fl ießen kann“, sagt der Vorsitzende. Auch wenn eine solche Versammlung bei den Braugenossen nicht so ganz bierernst daherkommt, hat das Ganze doch einen formaljuristischen Hintergrund. Sie muss einmal im Jahr durchgeführt werden und hat auch Beschlusskraft. Dabei werden auch die Geschicke der Genossenschaft festgelegt und Jahresabschlüsse beschlossen. Die Brauerei der Bernauer Braugenossen soll in einer ehemaligen Brennerei eines Gutshofes im Bernauer Stadtteil Börnicke entstehen. Das Gebäude wurde mit öffentlichen Mitteln rekonstruiert, wieder aufgebaut und somit vom drohenden Verfall gerettet. Wenn alles nach Plan verläuft wird in dem denkmalgeschützten Gebäude bald eine lokale Handwerksbrauerei entstehen, in der jährlich rund 2.000 Hektoliter Bier produziert werden können. Aber nicht nur die Brauanlage soll in diesen historischen Räumen Einzug erhalten, sondern auch ein Restaurant. Damit soll beispielsweise Radtouristen, die auf dem Berlin-Usedom-Radweg unterwegs sind, ein Anlaufpunkt geboten werden. Die Vorfreude auf die neue Brauerei ist bei den 375 Genossenschaftsmitgliedern groß und bis es soweit ist wird vielleicht gar nicht mehr so viel Bier die Kehle runter fließen.



Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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