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Datum: 11.01.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Tatort Lücke

Umfangreiches Kulturprojekt vorgestellt

Eberswalde (h.s.). Stadtgeschichte auf eine spannende Art erleb bar machen, dies ist Anliegen des Kulturprojektes „Tatort Lücke“, welches am Montag im Museum Eberswalde vorgestellt wurde. Zusammen mit dem Kanaltheater und mit Hilfe der Eberswalder Bevölkerung sollen bestehende Lücken im Stadtbild mit Leben gefüllt werden. Was darunter zu verstehen ist, davon kann man sich am 26. Januar auf dem Marktplatz ein Bild machen. Um 17 Uhr startet dann das Projekt mit der Landung eines Kriminalistenteams, bestehend aus Mitgliedern des Ensembles des Kanaltheaters. Mit kriminalistischem Spürsinn, Neugier und Kombinationsgabe versuchen diese Kriminalisten dem Marktplatz seine historischen Geheimnisse zu entlocken. Was hier ein wenig verspielt klingt, hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund, wie Museumsleiterin Birgit Klitzke betont. So können die Bürger nicht nur Vorschläge machen, welche Lücken in Eberswalde genauer unter die Lupe genommen werden sollen. Im ebenfalls am 26. Januar eröffnenden Lückenlabor in den Räumen des Museums kann jedermann mit forschen, mit recherchieren. Diese Rechercheergebnisse werden nicht nur vom Kanaltheater an den jeweiligen vergessenen Orten szenisch umgesetzt, sondern auch digital festgehalten, um sie dann für spätere Museumsarbeiten verwenden zu können, so Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher. Gefördert wird das Projekt „Tatort Lücke“ mit 135.000 Euro durch die Kulturstiftung des Bundes. Die Stadt Eberswalde steuert weitere 15.000 Euro zum Gelingen bei.

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