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Datum: 11.01.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Tierische Bestandsaufnahme

Zoo Eberswalde zieht positive Bilanz/ Rund 270.000 Besucher im vergangenen Jahr

Eberswalde (e.b.). Sie tummeln sich im Gehege, planschen im Wasser oder beschäftigen sich mit ihrem Nachwuchs. Die tierischen Zoobewohner. Der Eberswalder Zoo, nachweislich einer der schönsten in Deutschland, kann mehr als zufrieden sein, denn ein erfolgreiches Jahr 2017 ist vorbei. Bei einer ersten Bilanz wurde deutlich, dass die Einrichtung ein Besuchermagnet der Region bleibt. Mit rund 270.000 Besuchern im Jahr 2017 waren zwar rund 4.000 Besucher weniger im Zoo als im Vorjahr, dennoch sind die Verantwortlichen zufrieden und vor allem optimistisch. Denn im neuen Jahr steht baulich viel auf der Agenda. Auch bei den tierischen Bewohnern ist ersten Zählungen zufolge alles in Ordnung. Mehr als 1.200 Tiere über 140 verschiedener Arten sind derzeit Bewohner des Zoos. Darunter beispielsweise knapp 380 Vögel. Jährlich werden die Tiere zur Inventur gezählt, gewogen und gemessen. Kurzer Stress für die Tiere, der aber unabdingbar ist. Denn während der Inventur besteht zudem die Möglichkeit, den Gesundheitszustand der Tiere zu überprüfen. Genauso wichtig für die Gesundheit der Tiere ist auch eine ausgewogene Ernährung. Und dass diese gesichert ist, ist auch vielen Bürgern und Unternehmen zu danken. Denn es sind auch Firmen, Einrichtungen oder auch Bürger, die sich um Futtermittel für die Tiere bemühen. So wurden beispielsweise knapp 25.000 kg Möhren verfüttert, 500 kg davon wurden gespendet. Auf dem Speiseplan der Zoobewohner standen aber auch über 500 Melonen und mehr als 100 Tonnen Heu. Hinzu kommen knapp zwölf Tonnen Rindfl eisch, zahlreiche Futterrüben und Äpfel, die nicht zuletzt von Bürgern oder Gartenvereinen gespendet werden. Die tierischen Zoobewohner sind immer ein Highlight, fast wetter- und auch altersunabhängig. Denn zu entdecken gibt es immer etwas – wie zum Beispiel Jungtiere, die eine besondere Aufmerksamkeit genießen. Davon wünschen sich die Besucher auch häufi g noch mehr, wie die Auswertung des Wunschbriefkastens zeigt, der nun nach Weihnachten ausgeleert wurde. Dabei nimmt der Zoo die Wünsche sehr ernst und versucht, vieles davon auch umzusetzen. „Ein Kind wünscht sich mehr Papageien, daran können wir arbeiten. Andere wollen mehr Spielgeräte – auch daran arbeiten wir ganz akribisch und wiederum andere wünschen sich Giraffen oder Elefanten im Zoo. Das können wir uns aber nicht leisten, aber es ist trotzdem schön zu sehen, wie gut der Wunschbriefkasten jedes Jahr angenommen wird und wir sind auch dankbar für Kritik und Lob“, so Zoodirektor Bernd Hensch. Eines dieser neuen Spielgeräte könnte auch schon bald im Zoo entstehen, denn dank einer rund 500-Euro-Spende von Kafi -Geschäftsführer Hartmut Fieleke hat der Zoo dafür ein gutes Startkapital.

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