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Datum: 11.01.2018
Rubrik: Sport

Abgeklärtheit und Glück fehlten

Ron Jordan (1. SV Eberswalde) zieht Zwischenbilanz

Eberswalde (u.k.). In der Handball- Brandenburgliga liegt der 1. SV Eberswalde zur Weihnachtspause nach neun Begegnungen mit 0:18 Punkten und einem Torverhältnis von -49 auf dem letzten Tabellenplatz. Über die Situation sprach Udo Kalms mit dem sportlichen Leiter des 1. SV, Ron Jordan.


Hatte der 1. SV Eberswalde schon einmal so einen schlechten Start in die Handball-Saison erwischt? Nein ich kann mich an einen solchen Start nicht erinnern. Es gab aber auch noch nie so einen radikalen Umbruch im Team. Ich denke, das relativiert das Ganze dann auch schon wieder.


Wo sehen Sie die Ursachen für die neun Niederlagen in der Brandenburgliga? Das Team braucht einfach Zeit. Am Anfang musste es erst zusammenwachsen. In den letzten Spielen zeigten die Jungs, dass mit ihnen auch in dieser Liga zu rechnen ist. Derzeit fehlt es an Abgeklärtheit und auch an Glück. Das wird aber sicher besser werden. Hinzu kommt auch der Trainerabgang, den wir leider zu verzeichnen hatten. So etwas ist für so ein junges Team ebenfalls ein herber Rückschlag. Der muss auch erst einmal verkraftet werden.


Ist die junge und zum Teil unerfahrene Mannschaft in dieser Liga nicht überfordert? Sie wachsen mit und an ihren Aufgaben. Sicher wurden sie in kaltes Wasser geworfen, aber sie sind auf einem guten Weg und ich bin zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf.


Werden in der Winterpause eventuell doch erfahrene Spieler, es hieß Lee-Roy Nietzel wurde beim Training gesehen, noch in die Erste integriert? Wir werden zwei „alte“ Bekannte wieder neu im Team begrüßen können. Es ist aber nicht Lee-Roy. Den hat es wohl in Richtung Lychen verschlagen. Maximilian Stooß und Misa Skenderi werden wieder das grün-schwarze Trikot der Eberswalder tragen und sicher der Mannschaft etwas mehr Halt geben. Beide kamen auf eigenen Wunsch vor Weihnachten zu uns zurück und darüber freuen wir uns alle sehr, die Mannschaft, die Trainer und auch der Vorstand.


Bleibt das Eberswalder Trainer-Trio Michael Wolff, Steffen Schnelle und Heiko Kallies der Mannschaft bis zum Saisonende erhalten? Das „ungewöhnliche Trainer- Trio“ hat die Arbeit von Torsten Raeck gut fortgesetzt. Wir sehen derzeit keinen Grund es zu ändern.


Glauben Sie an den Klassenerhalt in der Brandenburgliga? Die Rückrunde ist lang und die Mannschaften unmittelbar vor uns in der Tabelle sind noch in Sichtweite. Hier ist noch alles möglich. Mit etwas Geduld werden wir uns schon bald über die ersten Punkte freuen dürfen.

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