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Datum: 18.01.2018

Winter-Einbruch hat Verkehrsunfälle zur Folge

Bernauer Einsatzkräfte hatten am Dienstag in den frühen Morgenstunden jede Menge zu tun

Barnim (fw). Wer am Dienstagmorgen aus dem Fenster schaute, erblickte in weiten Teilen des Barnims eine schneebedeckte Landschaft. Der Winter hatte über Nacht Einzug gehalten. Auch wenn der Schnee durch Plusgrade vieler Orts schnell wieder verschwand, sorgte die Witterung für glatte Straßen und Wege. Das führte vereinzelt zu Verkehrsunfällen, so dass die Freiwillige Feuerwehr Bernau und auch die Polizei in den frühen Morgenstunden am Dienstag zu witterungsbedingten Einsätzen gerufen wurden. Zwei Unfälle ereigneten sich auf der Autobahn 11. Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde sie um kurz vor sechs Uhr alarmiert. Hinter der Anschlussstelle Bernau Nord war ein Sattelschlepper, der in Richtung Prenzlau unterwegs war, bei starkem Schneefall ins Schlingern geraten und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei durchbrach er die Leitplanke und riss sich den Tank auf, so dass mehrere Liter Diesel austraten. Der Fahrer eines Kleintransporters erkannte die ungesicherte Unfallstelle zu spät und fuhr ungebremst auf den Lkw auf. Bei dem Aufprall wurde der Fahrer des Sprinters leicht verletzt, weitere Personen kamen nicht zu schaden. Zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Bernau und Birkholz waren im Einsatz, um den Tank abzunehmen und den ausgetretenen Kraftstoff aufzunehmen. In etwa zur gleichen Zeit geriet ein Pkw, der in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs war, ebenfalls ins Schlingern. Wie die Polizeiinspektion Barnim mitteilte, verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen, stieß zunächst gegen die Mittelleitplanke, drehte sich und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 27-jährige Fahrzeugführer klagte über Nackenschmerzen und wurde zur Behandlung in ein Bernauer Krankenhaus gebracht. Sein Auto musste abgeschleppt werden, es entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Zu einem weiteren Unfall kam es um kurz vor sechs Uhr auf der Zepernicker Chaussee. Wie Polizei und Feuerwehr berichten, stießen dabei zwei Autos frontal zusammen. Laut Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Bernau geriet ein Toyota in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Audi zusammen. Dabei wurde die Audi-Fahrerin leicht verletzt. Der Sachschäden beträgt etwa 30.000 Euro. Als Unfallfolge blieb die Straße etwa für eine Stunde komplett gesperrt. An dieser Unfallstelle wurden zehn Einsatzkräfte aus Bernau und Schönow tätig, um Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen und die Fahrbahn zu beräumen.

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