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Datum: 23.02.2018
Rubrik: Vereinsleben

Es werden noch Flächenpaten gesucht

Kreisverkehrswacht Barnim feierte Neujahrsempfang und stellte aktuelles Spenden-Projekt vor

Bernau (jm). Zum Jahresempfang der Kreisverkehrswacht Barnim konnte der Vereinsvorsitzende Walter Papritz vergangene Woche Mittwoch rund 50 Gäste begrüßen. Darunter waren die Landtagspräsidentin Britta Stark, Panketals amtierende Bürgermeisterin Cassandra Lehnert und Bernaus Bürgermeister André Stahl. „Für uns ist es wichtig, dass wir Unterstützer aus dem Handwerk, der Politik und den Kommunen einladen, um ihnen zu zeigen, was wir das Jahr über rund um die Verkehrssicherheit leisten“, erklärt Papritz den Hintergrund der jährlich stattfi ndenden Veranstaltung. Dabei sollen nicht die Aktivitäten genannt, sondern auch auf bestehende Probleme hingewiesen werden. „So bekommen wir dann eventuell Unterstützung, wenn sie benötigt wird“, hofft Papritz. In seiner Rede zog er über die Vereinsarbeit im letzten Jahr Bilanz. So sind 6.500 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit von den 43 Mitgliedern der Verkehrswacht geleistet worden. Dabei bietet der Verein ein sehr breit gefächertes Angebot, um seinem Anspruch, den Straßenverkehr sicherer zu machen, gerecht zu werden. Verkehrsteilnehmer sollen auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden und die von der Verkehrswacht geschaffenen Angebote nutzen. Die Besonderheit an dem Barnimer Verein ist aber der Verkehrssicherheitsplatz auf dem Gelände an der Marie-Curie-Straße in Bernau. Er konnte mithilfe der Stadt Bernau und des Landkreises Barnim gebaut werden. „So können wir Verkehrsteilnehmer nicht nur auf die Herausforderungen aufmerksam machen, sondern sie gleich damit konfrontieren“, berichtet Papritz. Doch obwohl das Angebot des Fahrsicherheitstrainings gut angenommen werde, wusste er doch von geradezu absurden Vorbehalten älterer Verkehrsteilnehmer zu berichten: „Sie haben Angst, dass wir ihnen den Führerschein wegnehmen, wenn sie etwas falsch machen, aber das tun wir natürlich nicht.“ Dazu sei der Verein nicht autorisiert. Vielmehr sollen ihnen Möglichkeiten gegeben werden, Schwachstellen zu erkennen und sie auszumerzen, so dass sie sicherer im Verkehr sind. Bei anschließenden lockeren Gesprächen nutzten die Vereinsmitglieder die Gelegenheit, für ihr aktuelles Projekt zu werben. Interessierte haben die Chance, Flächenpate zu werden. 25 Quadratmeter kosten 100 Euro. Von den Geldern soll der Kreisplatz von 30 auf 40 Meter erweitert werden und die vorhandenen Betonstraßen, die langsam bröckeln, könnten mit einer Bitumendeckschicht überzogen werden, so dass der Verein noch besseres Sicherheitstraining anbieten kann.



Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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