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Datum: 05.04.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Fantasievolle Bilder einer Standesbeamtin

Neue farbenfrohe Werke von Gundula Schubert sind derzeit in Zollbrücke zu sehen

Zollbrücke (ma). Seit Ostern sind in der Dammmeisterei in Zollbrücke neue Bilder von Gundula Schubert zu sehen. Die malende Standesbeamtin des Amtes Barnim-Oderbruch stellt dieses Mal nur wenige Oderbruchlandschaften aus, dafür umso mehr Phantasie- Bilder. Blumen, Gegenstände, Flamingos, Tänzerinnen oder Paare in unterschiedlichen Situationen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie aus ihrer Phantasie oder ihren Gedanken entstanden sind. „Ich male so wie es mir gefallen würde“, sagt sie dazu. Selbst erste zaghafte Versuche mit abstrakten Bildern zeigt sie. Für sie sei es Neuland: „Einfach ist es nicht. Ich habe einige abstrakte Bilder gemalt, die würde ich nicht ausstellen. Aber ich male solange weiter, bis ich sie mir selbst hinhängen würde“, bekennt die Neutrebbinerin. Seit acht Jahren malt sie in ihrer Freizeit. Auslöser für ihr Hobby war ein Bild, das sie für einen ihrer Söhne anfertigte. Mehr als 200 Bilder hat sie seitdem in der von ihr bevorzugten Technik, Acryl auf Leinwand, gemalt. Ausgestellt werden ihre Arbeiten in der gesamten Region bis nach Berlin. Oft laufen mehrere Ausstellungen zu selben Zeit, wie derzeit im Landratsamt in Seelow, im Gemeindehaus in Neulewin, in Karlsbiese oder eben in Zollbrücke. Auch ein Schaufenster in der Wriezener Wilhelmstraße zieren ihre Bilder. Einst gab es dort den gescheiterten Versuch eine Galerie einzurichten. Eine eigene Galerie zu betreiben und Malkurse zu geben, kann sich die 58-Jährige durchaus vorstellen, aber noch hat sie keine Zeit dafür. Gundula Schubert malt auch auf Bestellung. „Die Leute kommen mit einem Foto und wollen davon ein Bild gemalt haben“, verrät sie. Eine junge Frau ließ zum Beispiel für ihren Mann zum Geburtstag, ihn, mit einem erlegten Wildschwein, malen. „Malbar ist alles“, sagt sie schmunzelnd. Zwei volle Tage braucht sie mindestens für ein Bild. Dann lässt sie es noch eine Weile stehen und arbeitet es eventuell auch noch nach. Der Geschäftsführer des Dammmeisterhauses, Alexander Thomas, fi ndet die starke Farbigkeit der neuen Ausstellung gut. Sie passe gut in das Konzept des Hauses. Seine Gäste seien immer sehr angetan von den Bildern, richte er der Künstlerin aus. Mehrere ihrer Arbeiten hätte er schon verkauft. „Ich habe Glück, dass die Bilder den Menschen gefallen“, antwortet sie. Wer die farbenfrohen Arbeiten von Gundula Schubert sehen will, hat freitags bis dienstags, zu den Öffnungszeiten der Dammmeisterei, die Gelegenheit dazu.

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