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Datum: 12.04.2018
Rubrik: Gesellschaft

Bestandsaufnahme

Stadtverordnete treffen sich zum Workshop im Familiengarten Eberswalde

Eberswalde (hs). Während sich draußen im Familiengarten ein warmer Frühlingstag stimmungsvoll verabschiedete, rauchten am Montagabend in der Hufeisenfabrik die Köpfe. Mehr als 80 Interessierte, Stadtverordnete, Mitarbeiter der Stadt- und Kreisverwaltung sowie Experten trafen sich zu einem außergewöhnlichen Workshop. Das Thema: Der Finowkanal. An vier verschiedenen Thementischen wurde angeregt diskutiert, gefachsimpelt und der unvermeidliche Blick in die Glaskugel gewagt. Denn schon zu Beginn machte der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski deutlich, dass die demnächst anstehenden Entscheidungen weit in die Zukunft reichen werden. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich der Begriff „Annahmen“ wie ein roter Faden durch den Abend zog. Was wenn die Annahmen, die dem Umsetzungsplan zu Grunde liegen, nicht zutreffend sind? Was bedeutet das für die Kommunen? Wird der Finowkanal auch zukünftig für motorbetriebenen Verkehr freigegeben sein? Wie verlässlich sind die Aussagen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes hinsichtlich der anstehenden Investitionen für die Instandhaltung der baulichen Infrastruktur, also den zwölf Schleusen, der Hub- und der Klappbrücke? Und was, wenn die Erlöse aus der touristischen Vermarktung unter den Erwartungen liegen? Diese und viele weitere Fragen wurden dann auch angeregt diskutiert, in einer wohltuend konstruktiven Atmosphäre. Da gab es zum Beispiel einen Thementisch, der sich damit beschäftigte, wie sich ein zu gründender Zweckverband Finowkanal organisatorisch aufstellen sollte. Eine zweite Runde befasste sich mit den fi nanziellen Rahmenbedingungen, während sich an einem dritten Tisch die Teilnehmer zu Fragen des Denkmalsschutzes und der Wasserwirtschaft austauschten. Wie man den Finowkanal touristisch vermarkten und damit Einnahmen erzielen kann, wurde von einer vierten Gruppe kontrovers diskutiert. Und so blieben am Ende des Workshops trotz vieler Antworten eine Menge Fragen offen, wie der Stadtverordnete Carsten Zinn nach der Veranstaltung feststellte.

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