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Datum: 22.05.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Tag der offenen Mühle

Bockwindmühle Wilhelmsaue

Jedes Jahr am Pfingstmontag feiert man in Deutschland den Mühlen-Tag. Um die Geschichte der Mühlen wieder ins Interesse der Öffentlichkeit zu rücken, öffnen hunderte Mühlen Tür, Tor und Hof. Ob Wind-, Wasser- oder doch Motorbetrieben die einzelnen Bauwerke sind sehr unterschiedlich und locken jährlich viele Besucher an, so auch in Wilhelmsaue. Von April bis Oktober ist in Wilhelmsaue Mühlensaison denn dann dreht sich wieder sich wieder das Windrad der letzen Bockwindmühle in unserer Region. Freitag, Samstag und Sonntag öffnet der gelernte Tischler und Hobbymüller Marco Scheibel die Mühlentür und bring Gästen die Funktionsweise näher. Bevor sich das Windrad drehen kann muss die Mühle ausgerichtet werden, mit dem richtigen Hilfsmittel schafft dies sogar eine einzelne Person, denn wie bei einer Bockwindmühle typisch dienen die Beine an den Ecken nur der Stabilität das Gewicht ruht auf dem Bock in der Mitte. Zum Mühlentag am Pfingstmontag reichte der Wind zwar aus das Rad zu bewegen aber mahlen, kann man so nicht, die originalen Mühlenflügel konnte man mit Lamellen besser den Windgeschwindigkeiten anpassen außerdem waren sie noch länger. Die Bockwindmühle Wilhelmsaue befindet sich im Besitz der Gemeinde Letschin für weitere Verbesserungen ist man aber dringend auf Spenden angewiesen. Allein die Mühle auf den heutigen Stand zu Restaurieren brauchte viel Zeit und handwerkliches Geschick. Wer die Mühle von 1880 auch einmal mahlen sehen möchte hat immer von Freitag bis Sonntag die Gelegenheit dazu, außerhalb der Saison geht das nur mit Voranmeldung.

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