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Datum: 14.06.2018

Bernaus Wirtschaft feiert boomende Stadt

Empfang für Unternehmer im Ofenhaus / Herausforderungen bleiben Verkehr und Fachkräftemangel

Bernau (jm). Bei schönstem Sommerwetter fand am vergangenen Donnerstag der Wirtschaftsempfang der Stadt Bernau statt. Zahlreiche Gäste aus Unternehmen, Politik und Verwaltung trafen sich im Ofenhaus, wo sie von Bernaus Bürgermeister André Stahl persönlich begrüßt wurden. Nach einer musikalischen Reise durch die Filmmusik von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ begann der offi zielle Teil der Veranstaltung. In seiner Rede hob Stahl, wie schon in den Vorjahren, das Wachstum der Stadt hervor. So sei Bernau in diesem Jahr bereits um 180 Einwohner gewachsen, was bedeute, dass man auch weiter investieren müsse, um die Zukunft zu sichern. In dem Zusammenhang dankte er den Unternehmen. Sie bescheren der Stadt 46 Prozent mehr Gewerbesteuer als noch vor vier Jahren. Geld, was die Stadt gut zu verwenden wisse. „In die Stadt wird investiert wie noch nie und das macht auch sich auch in den Aufträgen für die Firmen bemerkbar. Diese Dynamik gilt es zu verfestigen. Ich hoffe, dass viele Unternehmen Vorsorge für die Zukunft treffen und dass wir möglichst viele und sichere Arbeitsplätze hier haben. 3,7 Prozent Arbeitslosenquote grenzt an Vollbeschäftigung. Auf diesem Wege müssen wir noch ein Stück weiterkommen, aber viel weiter geht gar nicht“, so Stahl am Rande der Veranstaltung. Der Boom geht aber auch mit Wachstumsschmerzen einher, deren Beseitigung von Bernaus Wirtschaft durchaus angemahnt werden. Ein Kritikpunkt der Unternehmer ist der Mangel an Arbeitskräften, aber auch für die Verkehrsproblematik, die mit einer wachsenden Stadt einher geht, müssen Lösungen gefunden werden. „Wir haben verschiedene Projekte angeschoben, um den Verkehr zu verfl üssigen“, so der Rathaus-Chef. Dazu gehören der Ringverkehr, der Ankauf der Ladestraße und die Anbindung der Albertshofer Chaussee. Barnims Landrat Bodo Ihrke zog in seiner Rede ein Resümee seiner 28-jährigen Amtszeit. Er attestierte Bernau eine prächtige Entwicklung und ermunterte die Unternehmen, weiter zu investieren. Bei der anschließenden Verleihung des Bernauer Ehrenzeichens wurde Ihrke für seine langjährige Arbeit als Landrat und seine Verdienste um den Wirtschaftsstandort Bernau ausgezeichnet. Aber auch der Unternehmer Christian Guder wurde für sein wirtschaftliches Engagement geehrt. Seine noch junge Firma stellt in Bernau Roboter-Baukästen für Kinder her. Mit einem neu auf den Markt gebrachten Spiel können Kinder ab vier Jahre ohne Computerbildschirm, Laptop oder Tablet programmieren lernen. „Wir freuen uns natürlich über die Auszeichnung und die Unterstützung der Stadt“, so Guder. Im Anschluss an die Ehrungen verlieh der Rotary- Club Bernau seinen Georg- Rollenhagen-Preis. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an das Schulorchester des Paulus- Praetorius-Gymnasiums, das auch den Abend musikalisch begleitet hat. Damit war der offi zielle Teil des Wirtschaftsempfanges beendet und man konnte sich dem Buffet widmen, das im Hof des Ofenhauses aufgebaut war. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und kennenzulernen. Wer schwindelfrei war, konnte noch den Aufstieg auf den Gaskessel wagen. Dort oben konnten die Gäste den Ausblick über Bernau genießen. Das passte perfekt zu den wirtschaftlichen Aussichten, die Bernau seinen Unternehmern zurzeit bieten kann.



Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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