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Datum: 19.06.2018

Crashtest und Rauschbrille

Verkehrssicherheitstage im OSZ Barnim

Zum 21. Mal fanden vergangene Woche die Verkehrssicherheitstage im Oberstufenzentrum Barnim statt. Drei Tage lang nahmen die Schüler an einem vielfältigen Programm zum Thema Verkehrssicherheit teil. Zahlreiche Initiativen hatten ihre Stationen aufgebaut, an denen sie die Schüler auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht haben, die zum Beispiel von Drogenkonsum und Ablenkung durch Handys ausgehen. So zum Beispiel an dem Stand der Verkehrsengel des Verkehrsministeriums Brandenburg. Auch die AOK war mit einem Stand vertreten. Hier konnte man seine Reaktionsvermögen testen. Auch das Sehtestmobil der Firma Fielmann war vor Ort, wo man seine Sehschärfe prüfen lassen konnte. Sehr spektakulär war auch der Rettungssimulator der Kreisverkehrswascht Oranienburg. Jeder, der sich traute, konnte sich mitsamt dem Wagen auf den Kopf stellen lassen, um zu üben, wie man sich aus einem Fahrzeug befreit, dass nach einer Kollision auf dem Dach liegengeblieben ist. Höhepunkt der Veranstaltung waren ganz sicher die Vorführunger der Kreisverkehrswacht Barnim. Sie ist seit Anbeginn mit großem Engagement dabei. Auch hier wurde mit Hilfe einer Rauschbrille eindrucksvoll dargestellt, welchen Einfluss Drogen auf den Autofahrer haben. Eine weitere Vorführung galt dem Bremsweg. Hier wurde demonstriert, wie sehr sich der Bremsweg bei immer höherem  Tempo verlängert. Weiterhin wurde demonstriert, was passiert, wenn eine Autotür vom vorbeifahrenden Verkehr erfasst wird. Sehr einprägsam war auch der simulierte Zusammenstoß mit einem Fußgänger bei gerademal 30 km/h. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Puppe auf das Auto geschleudert, wobei der Kopf die Windschutzscheibe durchschlug. Bei einem echten Unfall sicher mit verheerenden Folgen für das Unfallopfer. Zum Ende der Veranstaltung hatte die Kreisverkehrswacht Barnim dann noch ein Ass im Ärmel: Ein Kranwagen hat einen PKW an den Haken, beziehungsweise den Auslösemechanismus genommen und auf zehn Meter Höhe gebracht. Dort angekommen wurde der Wagen fallengelassen. Man wollte zeigen, welche Auswirkungen ein Frontalcrash bei ca. 50 km/h auf ein Fahrzeug hat. Das Interesse unter den Schülern war jedenfalls groß. Zu hoffen wäre, dass solch beeindruckende Aktionen bei den jungen Verkehrsteilnehmern  auch hängenbleiben.

 

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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