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Datum: 21.06.2018

Kita-Neubau in Lüdersdorf nimmt Gestalt an

Außenhülle steht bereits / Umzug könnte, wenn alles nach Plan läuft, noch in diesem Jahr über die Bühne gehen

Lüdersdorf (ma). Es ist ein Jahr her, dass in der Lüdersdorfer Kirche der Öffentlichkeit das Projekt des Kitaneubaus vorgestellt wurde. Damals wurde auch die durchaus ambitionierte Prognose ausgegeben, ein Umzug in das neue Gebäude könne bis Ende des Jahres 2017 erfolgen. Eingezogen sind derweil Realitätssinn und Ernüchterung. Nach derzeitigem Stand, geht die Wriezener Leiterin des Bauamtes, Michaela Hytra, davon aus, dass die Kita bis Ende 2018 fertig sein könnte. Die Arbeiten lägen trotz der Verzögerungen gut im Plan. Allerdings würden die Außenanlagen erst im kommenden Jahr fertig gestellt werden. Wie bei allen Bauprojekten in der Region, gab es Verzögerungen durch Fristen bei der Einreichung von Förder- und Bauunterlagen. Auch die geringen Kapazitäten bei regionalen Bauunternehmen tragen ihren Beitrag zur komplizierten Situation kommunaler Projekte bei. Auf der Kita-Baustelle in Lüdersdorf sind indes Baufortschritte auszumachen. Davon überzeugten sich in der letzten Woche Vertretern der Wriezener Stadtverwaltung und des Kita-Trägers AWO bei einem Rundgang auf der Baustelle. Der Baukörper steht und vor dem Gebäude die künftigen großen Fenster. Sie warten darauf, demnächst eingebaut zu werden. Danach werden alle Öffnungen des Rohbaus verschlossen sein und allzu Neugierigen den Zutritt versperren. Mit einer Architektenzeichnung in der Hand führt Kita-Leiterin Kathrin Müller gemeinsam mit Michaela Hytra durch den Rohbau. Noch ist es dort sehr dunkel und grauer Beton dominiert. Trotzdem weiß Kathrin Müller schon genau, als sie durch die künftigen Gruppenräume führt, wo später die Garderoben oder ein Wickeltisch für die Kleinsten stehen werden. Der Zugang zum Obergeschoss bleibt derweil für die Delegation gesperrt. Dort wird bereits mit dem Einbau der Fenster begonnen. Diese Etage wird einst den Erziehern vorbehalten bleiben. Kathrin Müller berichte, wie aufmerksam die Kita-Kinder jeden Baufortschritt auf dem Nachbargrundstück beobachten und sich freuen, wenn es wieder Veränderungen gibt. Derzeit werden in Lüdersdorf 36 Kinder betreut. Die neue Kita ist für bis zu 80 von ihnen ausgelegt. Sollte es wirklich zu solch einem Zuwachs kommen, muss sich der Träger darüber Gedanken machen, wie er das Personal verstärken kann. Auch in diesem Bereich besteht im Land ein Engpass. „Wir haben unsere Fühler bereits ausgestreckt“, so Jens Krüger, der Abteilungsleiter Kinder und Familien bei der AWO in Frankfurt/Oder. Es seinen Erzieherinnen in der Ausbildung. Andere Vorstellungen als es die Projektzeichnungen vorsehen, hat Kathrin Müller über die Außenfarben der Kita. Während auf der im letzten Jahr vorgestellte Variante noch kräftige Farben in blau und terrakotta dominierten, wünscht sie sich hellere Beigetöne, welche besser in die Gegend passen würden. Man sei aber im Gespräch und es wurden vom Planer bereits entsprechende Vorschläge gemacht.

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