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Datum: 27.06.2018
Rubrik: Gesellschaft

Das Bahnwerk Eberswalde hat wieder volle Auftragsbücher

Ein Rundgang mit dem Wirschaftsminister Albrecht Gerber

Endlich wieder lachende Gesichter im Bahnwerk Eberswalde. Nach Jahren zwischen Bangen und Hoffen geht es nun endlich wieder aufwärts am Standort Eberswalde. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchte am vergangenen Freitag, das Bahnwerk welches inzwischen wieder volle Auftragsbücher hat und händeringend nach Fachkräfte sucht. Ein Highlight für alle Bürger wird in diesem Jahr der Tag der offenen Tür sein. Ein Termin steht noch nicht fest.


 


Im Januar 2018 hatte die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH das ehemalige Bahnwerk in Eberswalde übernommen. Mut und Zuversicht spielten hier eine große Rolle, das Werk wirtschaftlich neu auszurichten. Bereits knapp sechs Monate nach der Übernahme zahlte sich die Zuversicht aus. Während im Januar laut Kaufvertrag 73 Mitarbeiter übernommen wurden, konnte diese Zahl bis heute auf 90 Mitarbeiter erhöht werden. Ein stetiger Ausbau des Mitarbeiterstammes ist im Verlauf des Jahres geplant. Das Herzstück des Werkes ist die Radsatzwerkstatt. Dort können alle Instandsetzungsstufen im Rahmen der Radsatzaufarbeitung / -wartung innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden. Hier wird zurzeit im 2 Schicht System gearbeitet. Ziel ist es, kurzfristig die Auslastung der Radsatzdrehbänke auf einen Drei-Schicht-Betrieb zu erhöhen. Mit der Wartung und Instandhaltung von Reisezugwagen erweitertere das Werk Eberswalde zusätzlich sein Angebot. Die ersten Reisezugwagen der Flotte von Flixtrain haben das Werk bereits wieder verlassen. Für den brandenburgischen Wirtschaftsminister Albrecht Gerber war der Besuch des Werkes in Eberswalde ein angenehmer Termin, nach all den vergangen Tiefschlägen welche die Mitarbeiter des Bahnwerkes in den letzen Jahren ertragen mussten.


 


Bericht/Kamera/Schnitt: Andreas Klug

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