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Datum: 03.07.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Lilienpracht im Herzen von Eberswalde

Hans Mai lädt zum offenen Garten ein

Die Lilie ist eine jener Pflanzen an deren Schönheit und betörenden Duft sich die Menschen seit jeher erfreuen. Nicht umsonst trägt so manches Königshaus eine Lilie in ihrem Wappen. Den Eberswalder Lilienzüchter, Hans Mai verbindet eine ganz besondere Liebe zu der schönen Blume. Am vergangenen Samstag lud er zur Besichtigung seines prächtigen Gartens ein.


 


Im Zentrum von Eberswalde, etwas versteckt hinter der sogenannten Mai-Villa, liegt ein kleines Paradies. Am vergangenen Samstag, dem 30. Juni lud der ehemalige Bürgermeister der Stadt Eberswalde, Hans Mai am Tag der offenen Gärten, zu einer Führung durch seine eigene grüne Oase ein. Betritt man den Garten, wird man zunächst von der Farbenpracht des Blumenmeeres überwältigt. Auf knapp 2000 Quadratmetern hat der Züchter Hans Mai eine bunte Pflanzenvielfalt geschaffen, die ihresgleichen sucht. Dabei sind es vor allem die Lilien die es Mai angetan haben. Am vergangenen Samstag lag ihm jedoch auch die Zufriedenheit seiner Gäste am Herzen. Die Leidenschaft für das Gärtnern und die Blumen entflammte bei Hans Mai bereits in Kindertagen, wenn auch eher aus einer Notwendigkeit heraus. Der frühere Lehrer und Kommunalpolitiker ist Mitglied der Europäischen Liliengesellschaft. Ein Herzstück seiner Sammlung findet sich im etwas abseitsstehenden Gewächshaus. Dabei handelt es sich um eine zartrosa Lilie, welche Mai aus den Sorten Olina und Sweet Surrender selbst gekreuzt hat. Sie trägt den Namen seiner verstorbenen Frau, Claudia. Die Experimentierfreudigkeit beim Züchten, merkt man Hans Mai bei jedem seiner Worte an, seinen Lilien immer treu bleibend, erprobt er sein züchterisches Geschick jedoch auch an anderen Pflanzenarten. Die Lilie gilt als Symbol der Reinheit. Die Begeisterung Hans Mais für diese Pflanze springt spätestens, wenn man ihre bunte Blütenpracht bestaunt auf einen über. Seinen Garten verlässt man nicht, ohne selbst zum Lilienfreund geworden zu sein.


 


Bericht/Kamera/Schnitt: Florian Beyer

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