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Datum: 06.07.2018
Rubrik: Gesellschaft

„Ein guter Tag für Eberswalde“

Aufwändiges Sanierungsprojekt der WHG in der August-Bebel-Straße gestartet

Eberswalde (hs). Spätestens Anfang 2020 soll das Gebäudeensemble an der Ecke August- Bebel-Straße/ Ruhlaer Straße im neuem Glanz erscheinen. Für das ambitionierte Sanierungsprojekt, das den Namen Bebel-Quartier trägt, gab der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski am Dienstag dieser Woche zusammen mit Hans-Jürgen Adam, Geschäftsführer der WHG Wohnungsbauund Hausverwaltungs-GmbH, den Startschuss. Für Boginski war dieser Anlass dann auch ein guter Tag für Eberswalde, wird doch mit dieser Sanierung hochwertiger Wohnraum in der Innenstadt geschaffen.


Klar ist, die Wohnungen werden nicht zum Kauf angeboten sondern verbleiben im Bestand des städtischen Wohnungsbauunternehmens, wie die WHG auf Nachfrage bestätigte. Allerdings sind die Kosten für die Sanierung mit veranschlagten fünf Millionen Euro sehr hoch, denn ein Teil der Gebäude steht unter Denkmalschutz. Aber nicht nur das. Auch die hydrologische Gegebenheite stellen das Planungsteam um Ulf Hahn, Prokurist und Leiter Technik der WHG, und Katja Dörner, Geschäftsführerin des Architektenbüros Dörner & Partner, vor große Herausforderungen.


So ist zum Beispiel absehbar, dass die Keller im Gebäudekomplex für die zukünftigen Mieter nicht zur Verfügung stehen werden. Insgesamt 33 Wohnungen werden enstehen, die meisten davon barrierefrei. Vier von ihnen sind rollstuhlgerecht. Eine Besonderheit ist der Aufzug, von dem es nur einen geben wird. Dieser befi ndet sich im Innenhof. Über Laubengänge in jeder Etage sind die Wohnungen für diejenigen erreichbar, denen das Treppensteigen schwerfällt. Insgesamt legt die WHG darauf Wert, dass dieses Objekt den Gedanken des Mehr-Generationen-Wohnens aufgreift. So werden Wohnungen unterschiedlicher Größe zur Verfügung stehen, wo sich sowohl Senioren als auch Familien mit Kindern wohlfühlen sollen.


Ein Highlight der kleinen Wohnanlage ist der großzügige, naturnahe Garten. Neben Bestandsund neuen Bäumen wird es in dem geschlossenen Bereich auch einen Spielplatz geben. Gerade diese kinderfreundliche Planung ist für Boginski wichtig, möchte Eberswalde als Stadt der zweiten Reihe gerade damit bei potentiellen Pendlern punkten, die überlegen, ihren Lebensmittelpunkt in die Waldstadt zu verlegen. Auch wenn der Zeitplan recht eng ist, sollen Ende 2019 die ersten Mieter in das Bebel-Quartier einziehen.

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