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Datum: 06.07.2018
Rubrik: Gesellschaft

Lückenschluss im Radwegenetz

Umbau der Breiten Straße geht voran / neue Verkehrsführung

Eberswalde (e.b.). Die Breite Straße gehört zu den wichtigsten Verkehrsadern in der Stadt Eberswalde. Nun ist sie auch für Radfahrer vollständig attraktiv. In der Vergangenheit war der Bereich südlich der Friedensbrücke für Radfahrende gefährlich, denn es gab keine Infrastruktur für den Radverkehr. Dies änderte sich 2015, als der Abschnitt Jüdenstraße bis zur Kreuzung Breite Straße / Tramper Chaussee einen beidseitigen Schutzstreifen erhielt. Zudem wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Senkung der Umweltbelastungen Tempo 30 für den motorisierten Verkehr errichtet.


Mit dem Umbau des Knotenpunktes Friedensbrücke Ende 2017 wurde erstmalig an dieser Stelle Infrastruktur für den Radverkehr geschaffen. Im direkten Kreuzungsbereich wird der Radfahrer nun auf Radwegen geführt. Zum Schluss wurde nun auch der Abschnitt zwischen Jüdenstraße und der Kreuzung mit der Friedrich-Ebert-Straße angepasst und die Lücke im Radwegenetz mit einem 1,50 Meter beziehungsweise 1,25 Meter breiten beidseitigen Schutzstreifen geschlossen. Um dieses Angebot für den Radverkehr zu ermöglichen, musste der zur Verfügung stehende Verkehrsraum neu aufgeteilt werden. Resultierend steht die vorhandene Linksabbiegerspur von der Breiten Straße in die Friedrich- Ebert-Straße nicht mehr zur Verfügung. Fortan darf an dieser Stelle nur noch der Busverkehr links abbiegen.


Ziele in der Friedrich-Ebert-Straße und dem Altstadt-Carrée erreichen Autofahrer nun über die Michaelisstraße oder die Erich- Mühsam-Straße. Radfahrer können nun sicher durch das so genannte indirekte Linksabbiegen einfahren. „Anders war die Schaffung adäquater Radverkehrsverhältnisse nicht zu erreichen“, erläutert die Baudezernentin Anne Fellner. „Die Änderung trägt vor allem dem Punkt Rechnung, dass für alle Verkehrsarten, somit auch für den Radverkehr, die gleiche Daseinsberechtigung existiert und bisher war der Radverkehr an dieser Stelle zu wenig berücksichtigt. Da für Bundes- und Landesstraßen der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig ist, möchte ich mich für die Umsetzung dieser Maßnahme bei den Verantwortlichen dort bedanken“, so Anne Fellner.


Doch was ändert sich noch im Zuge der Umbaumaßnahme? Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gilt nun auch Tempo 30 zwischen der Kreuzung an der Friedensbrücke bis hin zum aktuell schon vorhandenen 30 km/h-Bereich. Damit wird auch die Engstelle im Kreuzungsbereich der Breiten Straße / Jüdenstraße problemlos für alle Verkehrsteilnehmer sicher befahrbar.

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