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Datum: 13.07.2018

Umsetzung der Energiewende im Fokus

Minister Albrecht Gerber startete seine jährliche Energietour am Carport der Stadtwerke Bernau

Bernau (jm). Zum Start der Energietour 2018 der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark- Barnim hat der Brandenburger Energieminister Albrecht Gerber vergangene Woche Donnerstag Bernau einen Besuch abgestattet. Die Stadtwerke waren der erste Halt auf seiner Tour, die ihn an diesem Tag zu diversen Stationen führen sollte. Sie stehen exemplarisch für die Energiewende in der jeweiligen Region. „Wir wollen uns dabei anschauen, wie Energiewende in unterschiedlichen Bereichen vor Ort stattfi ndet“, erläutert Gerber den Hintergrund der Energietour, die seit mehreren Jahr durchgeführt wird. Bei seinen Besuchen in den verschiedenen Einrichtungen soll aber auch über die Herausforderungen gesprochen werden, die die Energiewende mit sich bringt. „Der Windkraftausbau und der Bau großer Photovoltaik-Anlagen wird kritisiert und auch damit muss man sich auseinandersetzen“, so der Minister beim Besuch in Bernau.


Zum Start der Energietour kamen auch zahlreiche Vertreter aus Politik, kommunalen Unternehmen und Wirtschaft zum Carport der Stadtwerke. Bärbel Schäfer, Geschäftsführerin der Stadtwerke, erläuterte dem Minister das Projekt, das ihn auf seiner Energietour nach Bernau geführt hat. Dabei handelt es sich um einen Carport, auf dessen Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert ist. Sie produziert Ökostrom, der für E–Fahrzeuge vorgehalten wird. Dabei ist der Carport ein gutes Beispiel für kleine, dezentrale Lösungen zur Energiewende, aber keine alleinige Lösung. So wies Gerber daraufhin, dass Industrieunternehmen wie beispielsweise ein Stahlwerk oder eine Chemiefabrik auf ganz andere Energiemengen angewiesen sind. „Sie sind auf gesicherte konventionelle Lösungen angewiesen, aber im regionalen Bereich gibt es viele unterschiedliche Projekte“, betonte Gerber. Als Beispiele nannte er den Elektrobereich, aber auch die Produktion von Wasserstoff, der dann wieder in Strom umgewandelt wird. „Diese verschiedenen Ansätze sind gut und richtig, denn die eine Energiewende gibt es nicht“, so Gerber.


Seine Energietour setzte der Minister nicht alleine fort. Viele seiner Gäste der ersten Station in Bernau folgten ihm in den Reisebus. So ging es gemeinsam weiter zu den innovativen Energieprojekten der Region.


Auch als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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