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Datum: 13.07.2018

Fertigstellung zwei neuer Blöcke gefeiert

Wobau Bernau schafft neue soziale Wohnungen

Bernau (e.b.). Für Bernau war der 5. Juli ein sonniger Tag: Zum einen schien die Sonne mit voller Kraft, zum anderen sind im Blumenhag 53 neue Wohnungen bezugsfertig. Auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Ecke Schönower Chaussee und Straße Im Blumenhag hat die Wohnungs- und Baugesellschaft (Wobau) zwei neue Wohnblöcke bauen lassen. Grund genug für die Bauherrin, künftige Bewohner, Vertreter der Baufi rmen, der Stadt und des Aufsichtsrates zu einem kleinen Fest einzuladen. Gern sind auch Jan und Margitta Zajac gekommen. In Kürze werden sie in ihre neue Wohnung ziehen. „Die Lage hier ist wirklich gut, jetzt freuen wir uns noch auf gute Nachbarn“, so die neuen Mieter. Von Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gab es viel Lob für die Wobau: „Vor anderthalb Jahren haben wir den Fördervertrag unterschrieben und jetzt ist alles fertig. Das ist eine starke Leistung.“


Dem kann Bernaus Bürgermeister André Stahl nur beipfl ichten: „Wir müssen dankbar sein, dass wir eine derart leistungsfähige Gesellschaft wie die Wobau haben. In den letzten zwei Jahren hat sie fast hundert Wohnungen im sozialen Wohnungsbau gebaut.“ Es sei wichtig, Wohnungen für jeden Geldbeutel anzubieten. In den Viergeschossern mit Aufzug gibt es Zwei-, Drei- und Vier-Raum- Wohnungen. Die Spannbreite bei den Größen reicht von 50 bis 93 Quadratmeter. Alle Domizile im Erdgeschoss sind behindertengerecht. Jede Wohnung hat einen Balkon, zu jeder gehört ein Keller. Im Innenhof gibt es einen Spiel- und Wäscheplatz. Was die Mieter besonders freut: Jeweils im Erdgeschoss – und damit barrierefrei zugänglich – sind Räume zum Abstellen von Fahrrädern sowie für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren. Die Stadtwerke Bernau haben die Erschließung des neuen Wohngebietes übernommen und es an ihr Fernwärme- und Stromnetz angeschlossen. Die Wärme stammt aus gasbetriebenen Blockheizkraftwerken.


Durch die Kraft-Wärme-Kopplung, also die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme, nutzen sie den Brennstoff besonders gut aus. Baubeginn war im April 2017, einen Monat später wurde die Grundsteinlegung gefeiert. Im August vergangenen Jahres lud die Wobau die Bauarbeiter zum Deckenfest ein. Für das 8,5 Millionen Euro teure Projekt bekam die städtische Gesellschaft 6,5 Millionen Euro Landesfördermittel für sozialen Mietwohnungsneubau.

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