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Datum: 20.07.2018
Rubrik: Sport

Tipps und Tricks vom Erstligisten

Fußballferienschule der Hertha BSC zum 5. Mal in Schönow / 56 Teilnehmer lernten von den Profi s

Schönow (jm/fw). Bereits zum fünften Mal fand in der ersten Ferienwoche die Hertha BSC Ferienschule bei Rot-Weiß- Schönow statt. Drei Tage lang wurden die fußballbegeisterten Kinder von einigen Trainern aus den Reihen des Erstligisten trainiert. „Es ist eine schöne Gelegenheit, auch in Orten wie Schönow Präsenz zu zeigen“, sagt einer der mitgereisten Trainer aus Berlin, Konstantinos Kotsifakis. Dadurch wird dem Nachwuchs ein besonderes Training ermöglicht, das nicht alltäglich ist.


Der Andrang auf die Ferienschule war groß, so dass man bei der Anmeldung schnell sein musste. 56 Kinder haben einen Platz bekommen. Unter ihnen auch einige „Wiederholungstäter“, wie es Manfred Kerkhofer, Hertha-Botschafter für Bernau, scherzhaft nennt. So waren einige der jungen Kicker in diesem Jahr bereits zum vierten Mal dabei. „Das ist auch ein Zeichen dafür, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen. Auch die Resonanz der Eltern ist sehr positiv“, sagt der Fußball-Experte. Für alle Kids, die einen Platz ergattert haben, bedeutete die Ferienschule drei Tage intensives Training. Außerdem konnten sie ihr Talent zeigen und eventuell die Aufmerksamkeit der Trainer auf sich ziehen, denn die Philosophie des Bundesligisten ist „Aus Berlin für Berlin“, daher sind auch junge Kicker aus dem Umland gern gesehen. Die Trainer halten jedenfalls die Augen offen und wenn sie ein Talent entdecken, kann es sein, dass es zum Probetraining eingeladen wird, wo es sich mit dem Top-Nachwuchs seines Jahrgangs messen kann.


Eine eigene Scouting-Abteilung im Verein sorgt aber auch dafür, dass es nicht an Nachwuchs fehlt. Dass die Ferienschule in dem Bernauer Ortsteil stattfi ndet, ist in erster Linie dem Manfred Kerkhofer zu verdanken, der sich sehr für die Jugendarbeit engagiert. „Es macht mir einfach Spaß, alles zu organisieren“, sagt der Schönower. Neben dem Ferienangebot besorgt er auch Tickets und sorgt dafür, dass ganze Busladungen von Fans aus der Region an Spielen im Olympiastadion teilnehmen können. „Wir sind einmal mit sieben Bussen zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach gefahren“, berichtet er. Kerkhofer freut sich auf die neue Saison, in der er auch wieder dafür sorgen möchte, dass der Nachwuchs aus der Region als Balljungen bei Ligaspielen zum Einsatz kommen oder die Bundesligaspieler aufs Feld begleiten.


Auch als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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