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Datum: 06.08.2018

Mehr Sicherheit in Ladeburg

Straße an der Plantage muss sicherer werden

Bernau (e.b.). Die Fraktion BVB / Freie Wähler Bernau hat einen Antrag für die kommende Sitzung der Bernauer Stadtverordnetenversammlung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Ladeburg eingereicht. Wiederholt haben sich Anwohner der Straße An der Plantage und der einmündenden Straßen beschwert, weil zu viele Verkehrsteilnehmer weder das vorgegebene Tempo 30 noch die Einmündungen Am Fliederbusch und Dahlienweg beachten. Es kommt zu vielen Beinahe-Unfällen, die zur Verunsicherung von Fußgängern, Radfahrern und rücksichtsvollen Fahrzeugführern führen. Die Straße wird von vielen Kindern der Siedlung als Weg zur Schule bzw. zum Bus genutzt. In den letzten Wochen wurden mehrere Tiere überfahren. Eine Tafel, die die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt und eigentlich zur Sensibilisierung dienen sollte, wurde leider mitunter eher als Messtafel für Geschwindigkeitsrennen genutzt. Da die bisherigen Maßnahmen zu keinem besseren Verhalten geführt haben, sind weitere Schritte zu ergreifen. Deswegen beantragt BVB / Freie Wähler, dass die Stadtverwaltung verschiedene Schritte ergreift bzw. prüft. So sollen Piktogramme mit dem Hinweis auf Tempo 30 an mehreren Stellen der Fahrbahn aufgebracht werden. Zugleich soll die Polizei beauftragt werden, Messungen durchzuführen – und zwar nicht wie in früheren Fällen von weitem sichtbar, sondern von einem durch einen Anlieger bereit gestellten Grundstück. Zugleich soll das Tempo-30-Schild sichtbarer platziert werden. BVB / Freie Wähler hofft, dass durch diese Schritte ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit an dieser schwierigen Stelle geleistet wird. Die CDU Bernau unterstützt den Antrag von BVB / Freie Wähler und verweist in einer Pressemeldung, dass sie bereits im Herbst 2014 sowie im Sommer 2015 entsprechende Forderungen an den Ortsbeirat Ladeburg sowie an die Stadtverordnetenversammlung gestellt haben. Zum aktuellen Vorschlag sagte Daniel Sauer, Stadtverordneter und Ortsbeiratsmitglied aus Ladeburg: „Als Initiator der bisherigen Anträge freue ich mich, dass unsere Ideen und Überlegungen jetzt auch von anderen aufgegriffen werden. Das zeigt, dass es richtig war, hier dranzubleiben und bei der Verkehrssicherheit in Ladeburg nicht locker zu lassen. Es zeigt auch, dass es unsere Nachbarn in Ladeburg weiter umtreibt. Ich gehe davon aus, dass jetzt auch die Rathausspitze und die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen ihre frühere Ablehnung überdenken. Immerhin ist es inzwischen der dritte vergleichbare Antrag für bessere Verkehrssicherheit für Kinder und andere schwache Verkehrsteilnehmer.“

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