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Datum: 05.11.2018
Rubrik: Gesellschaft

Zwei Demonstrationen in Eberswalde

Gegendemo für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft

Unter dem Motto „Chemnitz ist mittlerweile überall“ rief das Bündnis „Heimatliebe Brandenburg“ zu einer Demo in Eberswalde auf. Die zentrale Frage der Veranstaltung war „Wie wollen wir in Zukunft in unserem Land Leben?“. Redner war unter anderem PEGIDA-Gründer Siegfried Daebritz. Unter den, laut Polizeiangaben, 190 Teilnehmern, nahmen auch stadtbekannte Neonazis teil. Nach der Kundgebung auf dem Marktplatz zogen die Demonstranten durch Eberswalde.

Bereits einige Stunden zuvor trafen sich die Gegendemonstranten auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Protestkundgebung stand dabei „für eine gerechte, tolerante und weltoffenen Gesellschaft und gegen rechte Hetze“. Das Gegenbündnis bestand dabei aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund, verschiedenen Parteien, sowie Bürgern und etlichen Studenten. Zusammen liefen die Demonstranten schließlich zum Kirchhang am Markt. Hier fand die eigentliche Kundgebung statt. Laut Polizeiangaben kamen dabei deutlich mehr Menschen zusammen - ca. 400.

Beide Demonstrationen verliefen dabei störungsfrei. Zu Ausschreitungen kam es nicht. Strafanzeige erhielt dennoch ein Demonstrant des Bündnisses „Heimatliebe Brandenburg“. Dieser zeigte einen Hitlergruß.

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