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Datum: 16.10.2018

Entwicklung und Innovation

Nächste Erweiterung des Firmenbaus von AllResist eingeweiht

Strausberg (sd). „Made in Strausberg“ hat sich zumindest was sogenannte Resists betrifft, inzwischen zu einem immer mehr geschätzten Qualitätsmerkmal entwickelt – national wie international. Zum 26. Firmenjubiläum konnte nun der zweite Erweiterungsbau von AllResist eingeweiht werden.

Resist leitet sich vom englischen Begriff Photoresist ab und beschreibt Fotolacke, insbesondere in der Mikroelektronik und der Mikrosystemtechnik sowie bei der Leiterplattenherstellung verwendet werden. Auf die Entwicklung und Produktion dieser Resists mit vielfältigen Anwendungen haben sich Brigitte und Matthias Schirmer mit ihrem Unternehmen AllResist, das seit 1999 im Strausberger Gewerbegebiet ansässig ist, spezialisiert. Mit 800 Quadratmetern Gebäudefläche gestartet, machte die positive Unternehmensentwicklung bereits vor vier Jahren eine erste Erweiterung der Fläche um 220 Quadratmetern notwendig. Zum 26. Firmenjubiläum wurde die jüngste Gebäudeerweiterung um 450 Quadratmeter eingeweiht.  

Mehr Platz in den Büros, ein 80 Quadratmeter großer Konferenzraum, neue Produktions-, Lager- und Lieferflächen, die sich in das Bestandsgebäude einfügen und einen Lichthof säumen, der zum gemütlichen Draußensitzen einlädt. „Unser zweiter Anbau wurde dringend erforderlich, weil Allresist seit Jahren auf stetigem Wachstumskurs ist. Besonders die Hightech Produkte CSAR 62, Electra 92 und Atlas 46 made in Strausberg erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden im In- und Ausland. Um der steigenden Auftragslage von jährlich 15-20 Prozent zu begegnen, schaffte Allresist in diesem Jahr weitere Produktionskapazitäten sowie drei neue Arbeitsplätze“, erklärt Geschäftsführerin Brigitte Schirmer.

Unter dem Motto „Innovation, Kreativität, kundenspezifische Lösungen“ werden seit nunmehr 26 Jahren neue Produkte entwickelt und zum größten Teil selbst hergestellt. Neben dem Exzellenz-Gedanken spielen der humanistische und ökologische wie ökonomische Gedanke große Rollen. „Wir wollen unsere Mitarbeiter mit Kopf und Herz binden“, so Brigitte Schirmer, die ihr Preisgeld der Silbermedaille als Unternehmerin des Landes Brandenburg 2018 für das neue Gründach nutzte. Zur Verleihung des Brandenburger Innovationspreises für die Produktinnovation CSAR 62 2013 hob Wirtschaftsminister Ralf Christoffers hervor, dass mit Allresist ein wirtschaftlich, sozial und ökologisch erfolgreiches Strausberger Unternehmen die Nase vorn am Markt habe und mit seinen vielen Innovationen und Preisen längst zu einem Brandenburger Leuchtturm geworden sei.

Seit 26 Jahren eng mit dem Unternehmen verbunden sind Wolfram Adolphi und die ehemalige Umweltministerin Anita Tack. „26 Jahre kontinuierliche Unternehmensentwicklung“ lobt Adolphi und hebt die „Klasse“ hervor „Förderungen abzurufen“. Oft scheitere das an bürokratischen Hürden, weiß Anita Tack. Der Erweiterungsbau wurde mit einer GRW-Förderung des Landes Brandenburg und einer ILB-Förderung von 40 Prozent unterstützt. Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investierte das Unternehmerpaar. „Wir investieren jährlich um 100 bis 150.000 Euro in das Unternehmen“, ergänzt Matthias Schirmer. Auch die aktuelle Erweiterung sei so konzipiert, dass einer neuerlichen Ergänzung in fünf bis zehn Jahren nichts im Weg stünde. Wenn 2024 Tochter Ulrike, die im August einen Sohn zur Welt gebracht hat, die Geschäftsführung übernimmt, bahnt sich ein Generationenwechsel im Familienunternehmen an.

BU: Im neuen Konferenzraum: Anita Tack, Ulrike Schirmer, Brigitte Schirmer mit dem jüngsten Enkelsohn, Wolfram Adolphi und Matthias Schirmer (von links nach rechts).    Foto: BAB/sd

 

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