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Datum: 19.10.2018

Fokus auf sichere Schulwege

Bei Bündnis-Treffen Schwerpunkte herausgestellt

Petershagen/Eggersdorf (e.b./kb). Die Schulwege in der Gemeinde sicherer zu machen, bleibt weiter Hauptanliegen der nächsten Monate im Bündnis für Familie, dessen Akteure sich kürzlich zum zweiten Jahrestreffen im Jugendclub zusammenfanden.

Jugendsozialarbeiterin Anke Ellermann berichtete von Umfragen zu Beginn des Schuljahres an allen Elternabenden. Auf einem Ortsplan sollten Punkte abgesteckt werden, die Eltern als besonders problematisch für den Schulweg empfanden. Die Kreuzungen an der Lindenstraße/Mittelstraße/Wilhelm-Pieck-Straße in Petershagen sowie an der Wilhelmstraße und am Zebrastreifen in der Karl-Marx-Straße in Eggersdorf hatten am Ende die meisten Nadeln.

„Das sind die bekannten Schwerpunkte, die es zu verbessern gilt“, sagt Bürgermeister Marco Rutter und berichtet von einer Studie, die vertiefend den Verkehr in der Gemeinde betrachtet. Ziel müsse sein, den Verkehr zu entflechten, das heißt alternative Routen für Radfahrer und Fußgänger zu finden beziehungsweise auszubauen, wie sie beispielsweise mit dem Rehwinkel (zum Ortszentrum Eggersdorf) schon vorhanden sind. Leider sind alle Schwerpunkte an Landesstraßen, so dass der Prozess langwierig werde. Bei den Verhandlungen mit dem Land zum Ausbau der Landsberger Straße werden die Umfrageergebnisse sehr helfen, die Unfallstatistik des Straßenverkehrsamtes soll ebenfalls dazu beitragen, Lösungen für die Schwerpunktstellen zu finden.

Zum neuen Schuljahr soll ein Info-Flyer der Gemeinde in den Klassen verteilt werden zum Thema Sichere Schulwege. Auch die Idee der Elternhaltestellen wird weiter verfolgt, um das morgendliche Chaos vor den Schulen zu beenden. Im Frühjahr werden Vertreter des Bündnis Radtouren für Kinder und Eltern durch die Gemeinde anbieten, um „Schleichwege zur Schule“ zu erkunden.

Das nächste Bündnistreffen findet am 13. März 2019 statt.

Unter www.familienbündnis-doppeldorf.de gibt es weitere Informationen und Aktionen.

BU: Um Schulwege sicherer zu machen, gaben Eltern Hinweise, damit die Gemeindeverwaltung mit Partnern Lösungsansätze entwickeln kann.    Foto/Symbolbild: BAB/sd

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