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Datum: 11.12.2018
Rubrik: Gesellschaft

Richtfest mit Grundsteinlegung

Bauarbeiten für neuen Jugendclub „Frischluft“ gehen zügig voran / Fertigstellung im Mai 2019 geplant

Bernau (fw). Der Jugendclub Frischluft platzt aus allen Nähten. Wenn dort Gitarrenkurse gegeben werden, in denen derzeit rund 50 Kinder das Instrument lernen, kann der reguläre Clubbetrieb nicht stattfinden. Das ist einer der Gründe dafür, dass im Sommer dieses Jahres Baubeginn für ein neues Gebäude war. Die Bauarbeiten gingen zügig voran, der Richtkranz deutet darauf hin, dass der Rohbau inzwischen fertig ist. Nachdem im Juli die Bodenplatte gegossen wurde, ging Mitte November dieses Jahres der Aufbau der vormontierten Holzkonstruktion über die Bühne. Auch mit der Dachdichtung wurde bereits begonnen, als am Dienstag gleich zwei Meilensteine gefeiert wurden: Richtfest und Grundsteinlegung.

Der Neubau entsteht an der Grenze zwischen der Bernauer Kernstadt und dem Ortsteil Ladeburg. Zukünftig sollen Kinder und Jugendliche auf den 345 Quadratmetern Platz für alle möglichen Freizeitaktivitäten haben. So soll es einen Veranstaltungsraum mit Tresen, eine Küche, einen Sport- und Bewegungs- sowie einen Projektraum geben. Die gut nachgefragten Gitarrenkurse sollen nach der geplanten Fertigstellung im Mai 2019 in dem Musikraum stattfinden. „Im Clubraum können sich die Besucher aufhalten und chillen“, sagte Einrichtungsleiter Karsten Fischer bei einer kleinen Führung.  

Die neue Einrichtung, die sich wie auch der „alte“ Club in Trägerschaft des Vereins Frischluft Barnim e.V. befindet, soll aber nicht ausschließlich für Jugendliche da sein, sondern auch als Stadtteilzentrum eine Verbindung zwischen der Innenstadt und Ladeburg darstellen. Daher ist es gut möglich, dass der Veranstaltungsraum auch für Seminare oder andere Events zur Verfügung gestellt wird. Durch die Eröffnung im Frühjahr nächsten Jahres kann die Sanierung der Kita „Kreatives Freizeitzentrum“ am alten Standort begonnen werden. Dadurch wird sich die Einrichtung vergrößern, so dass dort mehr Kinder als bisher betreut werden können.

Die Stadt investiert eine Million Euro aus eigener Tasche. Sie lässt sich den neuen Jugendclub aber nicht nur durch den Neubau eine Menge kosten, sondern auch durch die Zuschüsse an den Träger, denn die Miete beläuft sich nur auf einen symbolischen Euro. Die Differenz zur vertraglich vereinbarten Miete wird damit als indirekter Mietkostenzuschuss übernommen. Damit baut Bernau weiterhin die soziale Infrastruktur aus und verstärkt den Ruf als familienfreundliche Stadt.

Foto: Frank Wollgast

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