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Datum: 14.12.2018
Rubrik: Gesellschaft

So kann helfen klingen

Rotary Club und Bundeswehr sammeln Spenden mit Benefizkonzert

Strausberg (sd). Die Weihnachtszeit steht auch im Zeichen von Helfen und Spenden, um Gutes zu tun. Mit ihrem Benefizkonzert haben die Mitglieder des Rotary Club Strausberg gemeinsam mit Vertretern der Bundeswehr ein bewährtes Format etabliert.

„Hilfe leisten können, wo sie gebraucht wird“, ist eines der Leitmotive der Mitglieder des Rotary Clubs Strausberg. Aus allen Gesellschaftsbereichen stammen die Aktiven und stellen sich unter anderem auch „bildungspolitischen Herausforderungen“, wie Rotary-Präsident Tilmann Kuhn zur Begrüßung ausführt. „Allerdings zeigen sich damit auch Finanzierungsdefizite in der Bildungslandschaft“, ergänzt Kuhn. Gemeinsam mit Vertretern der Bundeswehr am Standort Strausberg wurde vor 14 Jahren mit dem vorweihnachtlichen Benefizkonzert ein Format entwickelt, um Gelder für zu unterstützende Projekte zu generieren.

„Sie haben Geschmack bewiesen“, begrüßte der Standortälteste Brigadegeneral Uwe Nerger und stimmte die rund 400 Zuhörer auf gute Unterhaltung mit den Musikern des Heeresmusikkorps Neubrandenburg ein. „Sie spenden für den guten Zweck, also geben Sie alles“, schließt Nerger.

Neben klassischen und weihnachtlichen Liedern erklangen unter der Leitung von Hauptmann Thomas Schmidtpeter auch Klassiker wie „Rudolph the red-nosed Reindeer“ und die Filmmusik aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Zwischendurch gab Schmidtpeter noch Reime und Gedichte sowie einige Verse zur Weihnachtszeit zum Besten. In den Pausen baten Mitglieder des Rotary Club Strausberg die Gäste mit Sammelbechern um Spenden.

Das Geld kommt wiederum der Förderschule „Clara Zetkin“ zugute. „Es ist ein bewährtes Modell, mit dem viel erreicht werden kann“, ergänzt Tilmann Kuhn. Gerade wird ein zweijähriges Schulkonzept entwickelt, für ein tolerantes und gewaltfreies Arbeiten, wie Schulleiterin Kathrin Knospe erklärt. „Wir wollen Anfang nächsten Jahres eine Projektwoche mit externen Gastrednern und Partnern gestalten, da ist jede finanzielle Unterstützung willkommen“, so Knospe. An einem Stand zeigten indes Schülerinnen und Schüler, was bislang erarbeitet wurde und was noch kommen soll. Unter anderem wollen sich Schüler und Lehrer gemeinsam als „Schule ohne Rassismus, mit Courage“ bewerben. Bei der Konzeptentwicklung geht es vor allem auch um den Umgang untereinander und mit fremden Menschen, um so das Schulklima aufzuwerten. „Wenn wir faire, offene, tolerante und respektvolle Schüler entlassen, dann haben wir sichtbare Erfolge“, greift Kathrin Knospe bei der symbolischen Scheckübergabe die Ausführungen von Tilmann Kuhn auf. Wenn von rund 3.200 Euro noch etwas übrig bleibt, soll es in neue Pausengeräte investiert werden.

BU: Am Ende des Konzerts standen 3.167,05 Euro an Spenden zu Buche, die Tilmann Kuhn (links), Thomas Schmidtpeter (Zweiter von links) und Uwe Nerger (rechts) an Kathrin Knospe (Zweite von rechts) als symbolischen Scheck übergaben.    Foto: BAB/sd

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