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Datum: 09.01.2019
Rubrik: Gesellschaft

Bluthochdruck und seine Folgen

Medizinischer Dienstag in Eberswalde

Erhöhter Blutdruck – woher kommt er, was sind die Risiken und was kann man dagegen tun? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am medizinischen Dienstag der Vortrag von Dr. Eckart Braasch.

Er und seine Mitarbeiter im Werner-Forßmann-Krankenhaus haben sich unter anderem auf die Behandlung von Bluthochdruck spezialisiert.

Den Gästen schilderte er zuerst die Ursachen von erhöhtem Blutdruck, die vor allem genetische Anlagen in der Familie, Übergewicht oder regelmäßiger Zigaretten- und Alkoholkonsum sein können. Doch auch beispielsweise eine Nebennierenüberfunktion, hormonelle Erkrankungen oder die Zufuhr künstlicher Hormonpräparate können erhöhten Blutdruck begünstigen.

Die Gefahren sind vielzählig. Besonders am Herz können schwer zu behandelnde Rythmusstörungen entstehen. Durch eine Verdickung des Herzmuskels kann außerdem eine Pumpschwäche und damit einhergehende Flüssigkeitseinlagerung entstehen.

Ein zu hoher Blutdruck kann außerdem zu einer Überbelastung der Nieren und einer schlechteren Entgiftungsleistung führen.

Bleibt die Hypertonie unbehandelt, kann sie im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Blutdruckmanschetten sind ein bewährtes Mittel, auch in den eigenen vier Wänden den Blutdruck zu messen und seinen Arzt bei der Diagnose zu unterstützen.

Um Hypertonie vorzubeugen, braucht es allerdings nicht unbedingt Medikamente. Schon kleine Änderungen im Tagesablauf können helfen, zum Beispiel regelmäßige Bewegung oder Sport. Auch eine ausgewogene Ernährung und das Reduzieren des Alkohol- und Zigarettenkonsums sind eine gute Methode, um den Blutdruck gar nicht erst gefährlich steigen zu lassen.

Bei Fragen zum Thema hypertonie hilft ihnen ihr Hausarzt oder das Team um Dr. Eckart Brasch im Werner-Forßmann-Krankenhaus weiter.

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