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Datum: 21.01.2019
Rubrik: Sport

Holpriger Start ins Jubiläumsjahr

MSVler bei der Bestenermittlung der Kreisklasse

Strausberg/Rüdersdorf (sd). Bei der Ermittlung des Hallenmeisters der Kreisklasse mischten auch die erste und zweite Mannschaft des MSV 19 Rüdersdorf mit. Doch der Start in das Jahr des 100-jährigen Vereinsjubiläums brachte in erster Linie Ernüchterung.

Vor allem Wildschweinschäden am heimischen Trainingsplatz machen den Rüdersdorfern derzeit Sorgen, werden die Vereinsmitglieder dieses Jahr doch hundertjähriges Bestehen feiern. „Das Turnier hält die Spieler fit, auch in der Winterpause. Es ist direkt unser erstes Hallenturnier“, so Trainer Jens Behrent in der Multifunktionshalle des Oberstufenzentrums (OSZ) in Strausberg. Während seine zweite Männermannschaft „ihr Möglichstes getan hat“, war er von der Leistung der ersten Männer wenig angetan und lobt teils sogar das „saubere Spiel“ der Gegner. Während die Rüdersdorfer Fußballer zu vielen Bällen einfach hinterhergerannt seien, hätten beispielsweise die Gäste aus Steinhöfel, „das Beste aus dem gemacht, was sie konnten und es auch bis zum Ende durchgezogen“. Das war wohl auch einer der Gründe, warum die Fußballer vom VfB Steinhöfel II am Ende die Hallenmeisterschaft feiern konnten. Es falle schwer, ein „richtiges Mannschaftsgefühl zu entwickeln“, so Behrent am Rande der Partie. Dass die meisten Spieler den Tag über arbeiten und neben dem Fußball natürlich die Familie im Vordergrund stehe, sei dem Trainer klar und für ihn „völlig legitim“.

Dennoch vermisst er besonders zu Trainingseinheiten und Turnieren immer wieder die Eigen-

motivation der Spieler. Das bezieht er auch auf kurzfristige Absagen, dass die Kicker direkt nach dem Spiel verschwinden und andere Beispiele. Zuverlässigkeit und mehr Verbundenheit als der neunzigminütige Platzauftritt seien wünschenswert. Dazu gehöre auch der Kontakt mit den Fans und Zuschauern, und später noch „auf ein Bier mit den Jungs zu gehen“. Doch die Impulse müssten genauso von der Mannschaft kommen, damit alle stärker zusammenwachsen. Spielerische Erfolge stellten sich dann ebenso ein, so die Erwartung und Erfahrung.

Letztlich landeten die MSV-Fußballer bei der Bestenermittelung auf dem sechsten (2. Mannschaft) und letzten Platz. Zum MSV-Hallencup in der Petershagener Giebelseehalle am 9. Februar soll alles besser laufen. Der MSV-Cup markiert gleichzeitig den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr.

BU: Die Fußballer der zweiten Männermannschaft kamen nicht so recht ins Spiel.     Foto: BAB/sd

 

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