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Datum: 08.02.2019

Ehrenamtlicher Einsatz

Retterprämie würdigt ehrenamtlichen Einsatz

MOL/LOS (e.b./sd). Durch eine Änderung des Prämien- und Ehrenzeichengesetzes wollen die Landtagsabgeordneten die Arbeit der ehrenamtlichen Rettungskräfte stärken. Gleichzeitig soll damit der Einsatz für die Gesellschaft noch mehr anerkannt und honoriert werden.

Rund 38.000 Frauen und Männer in Brandenburg engagieren sich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenso wie die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und beim Technischen Hilfswerk erfüllen sie unverzichtbare Aufgaben für die Gesellschaft. Dieses ehrenamtliche Engagement soll nun stärker anerkannt und gefördert werden: Im Brandenburger Landtag wurde über das Prämien- und Ehrenzeichengesetz beraten, das jährliche Zuschüsse und eine Prämie für langfristigen Einsatz von 500 Euro vorsieht. „Ohne die ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden würde der Brand- und Katas-trophenschutz in Brandenburg nicht funktionieren“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Simona Koß und ergänzt, „um Menschen in Notlagen zu helfen, opfern sie viel Freizeit und stellen sich Gefahren.“

Brandenburg sei mit der neuen Regelung bundesweit Spitze. „Die Retterprämie ist eine Anerkennung und ein Zeichen des Dankes – und sie soll den ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft ein bisschen attraktiver machen“, so Simona Koß weiter. Das könne dazu beitragen, den nötigen Nachwuchs zu sichern und zu motivieren. Der Dürre-Sommer habe gezeigt, wie wichtig engagierte Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte sind. „Die Prämie ist ein Beitrag dazu, die Sicherheit der Dörfer und Städte im ganzen Land auf Dauer zu gewährleisten“, fügte die SPD-Abgeordnete Simona Koß hinzu.

Wer sich in Einsatzabteilungen bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder beim Technischen Hilfswerk engagiert, wird künftig einen jährlichen Zuschuss zum Aufwandsersatz von 200 Euro erhalten. Wer lange aktiv mit dabei ist, bekommt zusätzlich alle zehn Jahre eine Jubiläumsprämie von 500 Euro. Das Gesetz soll bis zum Sommer vom Landtag endgültig beschlossen werden und rückwirkend zum

1. Januar 2019 gelten.

Der Gesetzentwurf der Landesregierung ist in der Parlamentsdokumentation unter https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w6/drs/ab_10300/10382.pdf zu finden.

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