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Datum: 08.02.2019

Auch Strausberger betroffen

Stadtwerke-Chef Gagel zur BEV-Insolvenz

Strausberg (e.b./sd). Die Insolvenzmeldung der Bayerischen Energieversorgung (BEV) sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Auch in Strausberg sind Kunden betroffen, die nun durch die Stadtwerke Strausberg übergangsweise versorgt werden.

Bundesweit hatte die BEV nach eigenen Angaben zuletzt rund 500.000 Kunden mit Energie versorgt, davon etwa 150 Stromkunden in Strausberg. Damit keiner der Betroffenen in der grünen Stadt am See nun im Dunkeln sitzen muss, wird die Versorgung nahtlos von der Stadtwerke Strausberg GmbH (SSG) sichergestellt, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Gagel in einer Erklärung anführt. Als kommunaler Energieversorger übernimmt die SSG automatisch die Ersatzversorgung. Betroffenen Kunden ist bereits Post von den Stadtwerken mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen zugegangen beziehungsweise wird in den nächsten Tagen noch zugehen.

„Immer wieder sorgen zahlungsunfähige Billig-Energieanbieter für Schlagzeilen, die bei Online-Vergleichsportalen mit unseriösen Tricks auf den ersten Plätzen landen“, so Andreas Gagel. Teure Anschlussverträge, Vorkasse-Regelungen und kurzfristig kalkulierte Preise suggerierten einen Preisvorteil und endeten oft in Kostenexplosionen oder eben Insolvenzen der Anbieter. Teldafax oder Flexstrom seien nur einzelne Beispiele der letzten Jahre.

„Wir sind nicht nur regionaler Stromanbieter, wir produzieren auch vor Ort. Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eine Sicherstellung der Stromversorgung in Strausberg und die persönliche Erreichbarkeit“, betont Matthias Taudien, Leiter Kundenservice der Stadtwerke Strausberg GmbH.

 

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